Angekommen Downunder

Hallo liebe Blogfreunde,

nach 20 Stunden Flugzeit plus 4 Stunden Zwischenaufenthalt in Dubai haben wir voller Vorfreude zum ersten Mal australischen Boden in Melbourne betreten. Was wir wohl in den nächsten 4 Wochen alles erleben werden!?
Unser Wohnmobil haben wir erst ein paar Stunden später als erwartet bekommen, durften dafür aber auf Kosten des Vermieters mit einem Taxi zum Frühstücken in ein Shopping-Center fahren. Na prima. Das erste australische Frühstück …

003.Erstes Essen in Australien. IMG_0980 (2)

Wenn wir schonmal da sind haben wir uns gleich noch mit dem Allernötigsten für den ersten Tag eingedeckt. Nach der Übernahme des Fahrzeuges und der Fahrt zum Stadt-Campingplatz Melbourne und der „Ersteinrichtung“ (putzen und einräumen) und „Inbetriebnahme“ (wie funktioniert was) des Wohnmobiles waren wir vollkommen übermüdet. Schnell noch unter die Dusche und dann schlafen, schlafen und ja, immer noch schlafen … okay, die Sightseeingtour muss warten – und schon sind wir einen Tag in „Verzug“ geraten. 😉
Melbourne ist eine riesige 4 Millionen-Stadt, das eigentliche Zentrum allerdings ist gut überschaubar. Schnell haben wir uns orientiert und staunen über die Skyline mit den unglaublich unterschiedlichen Architekturen zwischen alten viktorianischen Gebäuden, modernsten Hochhäusern, alten Kirchen, den Glaspalästen und den Vierteln aus der Goldgräberzeit, die ab 1850 der Stadt in den folgenden Jahren einen kometenhaften Aufstieg bescherte.

004.Melbourne. IMG_1035 (22) 004.Melbourne. IMG_1035 (25) 004.Melbourne. IMG_1035 (26)
Da um das gesamte Stadtzentrum eine „Tram for free“, eine altmodische Straßenbahn, die an vielen Haltestellen hält an denen man ein- und aussteigen kann, hielt sich unser Laufpensum in Grenzen und wir konnten alles besichtigen, was wir sehen wollten. Es gibt ein Shopping-Zentrum mit den feinsten Läden dieser Welt und dagegen wieder recht schmuddelige Viertel. Was uns interessierte waren die berühmten Viertel quer durch alle möglichen Nationen. Es gibt ein Chinesen-Viertel, ein Vietnamesen-Viertel, ein griechisches Viertel, von dem man übrigens behauptet es sei die drittgrößte Stadt Griechenlands, und es gibt ein italienisches Viertel an dessen Rand wir eine wunderschöne Galerie entdeckten mit mosaikbestücktem Boden und zauberhaften Läden.

004.Melbourne. IMG_1035 (38)

004.Melbourne. IMG_1035 (17)004.Melbourne. IMG_1035 (7)

004.Melbourne. IMG_1035 (4)Mit der Tram sind wir auch zu den Docklands am Meer hinausgefahren, was wohl zum Samstag keine so gute Idee war, denn es war tote Hose – überall nur Bürogebäude. Wir vermuten, unter der Woche ist hier das echte Leben, denn sie sind wunderschön angelegt.

004.Melbourne. IMG_1035 (46) 004.Melbourne. IMG_1035 (43)

So sind wir – dann doch wieder zu Fuß – ins Zentrum marschiert und haben in unserer Lieblingsgalerie noch einen Cappuccino getrunken, um die Lebensgeister wieder zu wecken.
Interessant macht die Stadt, das ist ja vielleicht in ganz Australien so, ganz sicher die multikulturelle Gesellschaft. Als der Flugkapitän uns, übrigens im Airbus 380-800, dem größten Flugzeug der Welt, begrüßte (also nicht uns persönlich, sondern alle Fluggäste), erklärte er, dass in dieser Maschine 17 verschiedene Nationen sitzen. Und allein in den ersten 4 Tagen entspricht das genau unserem Eindruck: egal mit wem man spricht, irgendwann kommt die Frage: wo kommt ihr her? Na klar, aus Deutschland. Und dann erzählt unser Gegenüber: ich komme aus z.B. Italien, England, Deutschland, Indien, China … und alle leben friedlich miteinander.
Somit ist Melbourne für uns praktisch schon wieder Vergangenheit. Ganz sicher ist es für Museumsbesucher und Garten- und Parkliebhaber noch ein paar Tage mehr wert, da das aber nicht unsere Priorität ist und wir lieber in der ursprünglichen Natur sind, die uns ja in diesem Land noch reichlich geboten wird, entscheiden wir weiterzufahren. Wir sind ja schon so gespannt auf ein echtes Highlight dieser Reise: die Great Ocean Road, diese am südlichsten Zipfel Australiens liegende Straße, die ständig Blicke auf vom tosenden Wasser geformte Felsen freigibt.

Deshalb sind wir heute auch gleich nach Torquay, dem Surfmekka Victorias, gestartet. Von hier aus wird uns diese weltberühmte Straße 250km gen Westen führen.
Hier sind schon einmal ein paar Eindrücke vom Surfparadies Torquay, wo wir nochmal einen Übernachtungs-Stopp einlegen um ab morgen diese sensationelle Route, die nun vor uns liegt, genießen zu können. Und so machen gleich noch einen Strandspaziergang bei herrlichem Sommerwetter, sodass die Füße Sand und Wasser spüren, wir die gesunde Meeresluft in uns einsaugen und die ersten Sonnenstrahlen an die Haut kommen. Ist das herrlich!! Australien, wir sind angekommen.

005.A.Torquay, Bells Beach. IMG_1077 (1) 005.A.Torquay, Bells Beach. IMG_1077 (7) 005.A.Torquay, Bells Beach. IMG_1077 (13) 005.A.Torquay, Bells Beach. IMG_1077 (35)Wir grüßen alle unsere „Verfolger“ und freuen uns, dass ihr dabei seid,

eure Weltenbummler Barbara & Paul

Teilen Sie diesen Artikel:
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Angekommen Downunder

  1. Monka weyss sagt:

    Hallo Ihr Zwei, ganz schön stinkig, da im Wasser und in der Sonne zu stehen, während wir hier im grau in grau und Regen rumtapsen.
    Aber euch gönnen wir alles und wünschen allzeit gute Fahrt und vergeßt das Berichten nicht.
    Grüße Moni Ulf

  2. Gerda Faber sagt:

    Hallole meine Lieben, ich kriege richtig Fernweh, wenn ich Eure Fotos anschaue. Bei und hat es heute 23.02. — geschneit!!!– und Ihr habt Sonne satt! Geniest sie solange Ihr sie habt!!! Liebe Grüße Eure Gerda;-))

  3. Wolfgang Dobberstein sagt:

    Hallo Ihr beiden Wandervögel, ist schon faszinierend, was Euch alles so an „Natur“ begegnet. Kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Da gibt`s bestimmt wieder Einiges zum Schreiben. Auch die Bilder sind so eindrucksvoll, dass Eure Reise so richtig miterlebt werden kann. Unterrichtet uns weiter so ausführlich; da erübrigt sich m.E. jede Urlaubsreise unsererseits.
    Viele Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*