HongKong

Heute erzählen wir euch nun etwas ausführlicher vom ersten Zielpunkt unserer großen Reise und vor allem – es gibt die ersten Bilder!

Nach einem absolut ruhigen Flug landen wir auf dem neuen Flughafen recht spektakulär im Anflug über dem offenen Meer, aber wer den alten Flughafen noch kennt wird uns nur auslachen (hier flog man durch die Wolkenkratzer und konnte dabei in die Schlafzimmer schauen…). Wir wurden von einer schwarzen Mercedes-Limousine – natürlich mit Fahrer! – abgeholt (so teuer war unser Hotel gar nicht hi,hi) und bekamen so einen ersten Eindruck der Stadt, der, na sagen wir mal, etwas verhalten ausfiel. Die erwarteten Wolkenkratzer stehen rechts und links der Straße, sie sind allerdings in kommunistischem Einheitsgraubraun und nicht sehr spektakulär. Die Landschaft ist gefällig hügelig und grün, ein leichter Dunst liegt über der Stadt, wie fast immer. Wir sind im Novotel in Kowloon untergebracht und, mal ganz abgesehen davon, dass es ein wirklich gutes Hotel ist, der ideale Ausgangspunkt, um die Stadt zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

 

Am Ankunftstag hatten wir uns nicht mehr viel vorgenommen (Ankunft Ortszeit ca. 13.30h im Hotel), waren auch recht müde und entschieden nach zwei Stündchen Mittagsschlaf einfach die Stimmung der Stadt aufzunehmen und erstmal nur die Nathanroad, eine der Hauptachsen, rauf und runter zu laufen, uns dann ein Restaurant zu suchen (nach langen Überlegungen entschieden wir uns heute mal für den Chinesen 🙂 ) und dann schlafen zu gehen. Die Zeitverschiebung von plus sieben Stunden und eine „durchflogene“ Nacht zeigten ihre Wirkung.

Das Zentrum HongKongs besteht aus zwei großen Teilen, nämlich Kowloon, wo wir wohnten und HongKong Island, wie der Name sagt eine Insel, die noch nicht allzu lange solche Massen an Menschen und vor allem das riesige Banken- und Geschäftsviertel beherbergt. Nun, die nächsten vier Tage waren vollgepackt mit Besichtigungen, erzählen wir einfach nacheinander: zuerst das Zentrum Kowloon, das entgegen unseren Erwartungen nicht den Wolkenkratzer-Großstadt-Charakter bietet, trotzdem sich ein Hochhaus an das andere reiht. Lange haben wir überlegt, warum der Eindruck so anders als erwartet ist, bis wir drauf kamen: es handelt sich um mehr Wohn- als Geschäftshäuser und die Wohnhäuser sind ungepflegt und heruntergekommen.

Die Einheitsfarbe beige-grau-braun herrscht selbst hier im Zentrum vor und die vor jedem der vielen kleinen Fenster wehende Wäsche ergänzt diesen Eindruck aufs treffendste. Natürlich wird der Stadtteil als es dunkel wird die große Glitzer-Glimmer-Welt, die man erwartet – im Dunkeln sieht man ja auch die brüchigen Fassaden und den Schmutz nicht mehr.

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