Elegante Stadt und weitere Tiererlebnisse

Hallo liebe Blogleser,

wir waren ja so gespannt auf Brisbane, denn alle Leute, die wir getroffen haben, schwärmten von der Stadt. Wir dachten, nach Sydney wird der Vergleich schwierig .. aber wir müssen sagen, dass Brisbane ganz ähnlich wirkt wie Sydney – nur eben kleiner und überschaubarer, soweit das bei immerhin inzwischen 2 Mio Einwohnern, Tendenz wachsend, geht – was es aber keinesfalls weniger charmant und edel und architektonisch attraktiv macht.
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Die Stadt ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine internationale Ausstellung eine sehr positive Ausstrahlung haben kann. Hier war es die EXPO 1988. Die komplette Bebauung und Anlage des Ufers am Brisbane River kommt aus dieser Zeit und wertet die Stadt enorm auf.

Übrigens, das Schulsystem Australiens soll ja, ähnlich dem in Amerika, nicht sehr herausfordernd sein. Für die Kinder im Outback, die aufgrund der Abgeschiedenheit keine Schule besuchen können, Unterricht über Internet oder Funk.
Aber flott sehen die Schüler ja aus – in ihren unterschiedlichen Schuluniformen, die unserer Meinung nach auch in Deutschland eingeführt werden sollten. Gut, die Hüte, hier als Schutz gegen die erbarmungslos herabbrennende Sonne unverzichtbar, sähen bei uns eher lustig aus …
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Zurück zu Brisbane City. Da unser Campground ganz in der Nähe der Stadt lag und die Bushaltestelle nur gegenüber haben wir uns entschieden, diesmal den Bus zu nehmen. Die Fahrt war sehr interessant, denn in Australien ist es üblich, beim Austeigen dem Fahrer dafür zu danken, dass er einen mitgenommen und die Tür geöffnet hat. Das ist sehr lustig und nett, jeder winkt kurz, sagt ein kurzes ‚Thanks‘ oder so und der Fahrer antwortet kurz. Das ist eine extrem freundliche Atmosphäre, die wir uns für unsere Busfahrer und Fahrgäste in Deutschland wünschen würden.
Da wir erfahren haben, dass das Ticket bis zu zwei Stunden gilt und noch dazu auch für den regen Fährverkehr, konnten wir die Fährfahrt, die wir in Sydney nicht gemacht haben, hier nachholen und mit wunderschönem Blick auf die Skyline an der edlen Promenade anlanden.

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20A.Brisbane. IMG_2921 (59)Der anschließende, obligatorische Bummel durch die Stadt hat wieder viele für uns beeindruckende Fotos hervorgerufen. Hoffentlich werdet auch ihr nicht müde, die Architektur der Hochhäuser und das Gemisch von alt und neu zu genießen. Begonnen haben wir am ältesten erhaltenen Gebäude Australiens, ‚The Windmill‘, die zwar Windmühle heißt, aber nie durch Wind angetrieben wurde. Damals mussten hier die geschundenen Strafgefangenen das Mühlrad drehen.
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Ein kurzer Moment des Ausruhens muss auch mal sein!

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Ganz toll ist die wie ein großes Segelschiff konstruierte Fußgängerbrücke, die Victoria Bridge, auf der man von der City auf die Strandseite wechseln kann.

20A.Brisbane 2.Tag. IMG_2922 (38)Und tatsächlich, obwohl Brisbane ja nicht am Meer, sondern ca. 30km im Inland flussaufwärts liegt, wurde ein richtiger Strand mit Bademöglichkeit angelegt, genannt ‘die Bade-Lagune’.
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Mit nochmal erstaunlich viel Spaß haben wir unseren Stadtrundgang quer über die Queens Mall beendet. Und uns mit einem großen Dankeschön für das Erlebte bei Brisbane bedankt.
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Beim entspannten Ausklang dieses Tages vor dem WoMo haben wir doch tatsächlich, fast wie zum Abschied, nochmal ein breites Angebot an „Tierischem“ geboten bekommen. Im Baum hinter uns labte sich eine Horde (man kann es nicht anders sagen!) unglaublich farbenfroher Papageien und auf dem Weg zur Dusche spannte eine (endlich! Die erste, obwohl so viele angekündigt waren …) Spinne erheblichen Ausmaßes, ca. 10cm, ihr Netz. Und im Dunkeln huschte ein uns unbekanntes Tier vorbei auf den nächsten Baum, natürlich nicht ohne dass Paul mitsamt seinem Fotoapparat in halsbrecherischer Art und Weise hinterhersprang, dabei fast seine Hosen verlor, aber das Foto schoss. Und das muss wiederum die Zoologie-Beauftragten Jutta und Helmut, oder natürlich auch andere, auf den Plan rufen! Was ist das denn? Kennt ihr das? An dieser Stelle Helmut ganz herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung und Erkennung des Varans im Gästebuch!
20A.Brisbane 2.Tag. IMG_2922 (90) 20A.Brisbane 2.Tag. IMG_2922 (1) 20A.Brisbane 2.Tag. IMG_2922 (96)Damit geht das Abenteuer Australien für uns zu Ende. Wir haben die exotische Atmosphäre des Landes und auch die ausgeprägte Freundlichkeit der Australier erlebt. Die unglaublich vielfältige Tierwelt und die herrliche Natur samt ihren vor Leben sprühenden Sand- und Surfstränden und den gigantischen Regenwäldern.
Ein Sammelsurium von uns unbekannten Warnschildern möchten wir euch nicht vorenthalten. Und ein Beispiel der entweder lustigen oder kreativen Briefkästen, die entlang den Straßen stehen ist auch noch dabei. Und das uns auf der ganzen Tour begleitende Feuer-Risiko-Warnschild haben wir für euch auch mal festgehalten.
Viel Spaß dabei …

12A. Von Thredbo nach Cooma. IMG_1708 (6) 11A.Bellbridge am Lake Hume. IMG_1618 (16) 11A.Bellbridge am Lake Hume. IMG_1618 (23) 12A. Von Thredbo nach Cooma. IMG_1708 (7) 18A.Bonny Hills bei Port Macquarie.IMG_2608 (2) 15A. Von Canberra nach Kiama. IMG_1883 (41) 12A. Von Thredbo nach Cooma. IMG_1708 (15) 15A. Von Canberra nach Kiama. IMG_1883 (40)… und drückt uns die Daumen, dass auch Japan zu einem solch unvergesslichen Erlebnis wird. Damit, dass wir Pauls Geburtstag im Flieger von Brisbane nach Tokyo feiern fängt es ja schon perfekt an. Übrigens ist dieser Bericht nicht nur an Pauls Geburtstag, sondern auch während dieses Fluges über das Great Barrier Reef und Papua Neuguinea entstanden.

IMG_3067 IMG_3081 IMG_3073Und nun fliegen wir dem Land der aufgehenden Sonne entgegen.
Sayonara!

Eure Weltenbummler Barbara & Paul

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2 Antworten zu Elegante Stadt und weitere Tiererlebnisse

  1. Gabriela sagt:

    Dann war der Start ins neue Lebensjahr schonmal gelungen und da ihr uns immer ein wenig vorauseilt, kommen die nachgereichten Wünsche zwar mit Verspätung, aber von ganzem Herzen. Alles Liebe und Gute für das neu begonnene Lebensjahr und den zweiten Teil der bisher so wunderbar mitzuerlebenden Reise.

    Mit einer ehrenwerten Verbeugung vor dem in Japan einreisenden Jubilar
    Gabriela

  2. Jutta und Bernd sagt:

    Hallo Ihr Zwei,
    ich nochmal, nun mit dem Namen des nächsten Tieres. Hier habt ihr auf alle Fälle ein Possum gesehen. Das ist ein Beutelsäuger, das nicht mit dem amerikanischen Opossum , einer Beutelratte, verwandt ist. Zu der Familie der Possums gehören mehrere Arten, doch aufgrund des buschigen Schwanzes tippe ich auf einen Kusus. Diese Katzengroßen Tiere sind Kulturfolger und daher eine Plage geworden, da sie auch Mülltonnen durchwühlen oder sich auf Dachböden einnisten.
    In Neuseeland wurden sie auch eingeschleppt. Da sie dort aber keine natürlichen Feinde haben, vermehren sie sich gewaltig und bedrohen die kleineren Laufvögel (womit sich der Kreis schließt 🙂 ) wie Kiwis, Pukekos, Wekas u.a. Ich muss allerdings sagen, dass wir in Aotearoa nur 1-2 lebende Tiere gesehen haben, aber dafür Dutzende plattgefahren auf der Straße (womit sie doch einen direkten Feind haben).
    Viele Grüße
    Jutta

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