Nun brauchten wir einen Ruhetag, z.B. zum Schreiben unseres Blogs über die Tage in Moskau. Na, den habt ihr sicher schon alle gelesen! Am Dienstag erlebten wir einen großen Markt in Kasan. Da Natalie keine Zeit hatte, uns dorthin zu fahren, erprobten wir das Bus fahren. Natalie schrieb uns vorsichtshalber Start und Ziel auf und auf die Frage, ob man beim Busfahrer zahlen muss, kam eine schauspielerische Einlage, wie eine im Bus anwesende Kassiererin auf uns zukommen wird und abkassieren. Wir werden euch das zu Hause genauso vorführen. Kurzum: schwarzfahren ist unmöglich! Es war spannend, die fremden Straßen, die fremde Sprache und vor allem die fremden Schriftzeichen erschweren das Erkennen eines jeglichen Zieles erheblich, aber, natürlich hat alles super geklappt und wir sind um ein Erlebnis reicher! Julia, Nora, Galina (Julias Mama), Alexander und wir stöberten dann ausgiebig alles durch. Immer wieder wurden wir von Verkäufern nach unserer Nationalität gefragt und die Menschen waren sehr erstaunt und irgendwie erfreut, dass Deutsche hier auf dem Markt in Kasan sind.
Ich glaube, es gibt dort nichts, was es nicht gibt! Massen von Textilien, aber auch wunderschöne Obststände und vor allem getrocknetes Obst und Nüsse und Gewürze. Das Gedränge war groß und irgendwann wollten wir uns lieber noch ein wenig in Ruhe setzen und was essen. Die Besitzer der Kneipe waren so erfreut über den Besuch von Ausländern, dass sie uns nur das Beste empfahlen und von manchem abrieten, trotzdem zahlten wir zum Schluss nur ein paar Euro für ein komplettes Essen.
Wer mag bei diesem Anblick Kaffee oder Tee?
Und am nächsten Tag machen wir eine Wolga-Schifffahrt, weil wir jetzt alle mal ‚reif für die Insel‘ sind – und der Wettergott hat ein Einsehen…








