An der wunderschönen Côte d’Azur angekommen erreicht uns nach dieser relativ einsamen Tour quer durchs Land „endlich“ der Ferien-Tourismus :-). Alles ist voll. Die Tankstellen, die Läden, die Campingplätze und vor allem: die Straßen.
Im stop-and-go– Tempo fahren wir an der Küste entlang und hatten das Glück, nach mehrfachen Absagen überraschenderweise einen Campingplatz direkt am Meer, nahe von Port Grimaud, einem bezaubernden Hafenstädtchen im eigentlichen Wortsinn, zu ergattern. Die Straßen sind Boots-Anlegeplätze, sodass jedes Haus direkt vor der Terrasse seinen eigenen Anlegeplatz hat. Dieses Städtchen dehnt sich über mehrere Straßen und Plätze aus, verbunden durch einige Brücken, fast wie Venedig. Natürlich gibt es viele Restaurants und Shopping kommt auch nicht zu kurz (wir genossen es sehr, an einem Abend hier durch zu schlendern und noch ein Eis zu essen).
Trotz dieser ständig verstopfter Straßen (die Küstenstraße ist ein kompletter Stau von morgens 6.00h bis nachts 2.00h) hatten wir viel Spaß, fuhren wir ja mit unserem Roller in Schlangenlinien an allen Autos vorbei. Am beeindrucktesten war ich diesmal nicht nur von Paul’s Fahrweise, sondern auch von den Autotypen, die wir so direkt hintereinander in der Schlange überholten: Jaguar, Ferrari, sogar ein Ferrari Cabriolet (!), BMW X8, Porsche, Rolls Royce u.s.w.. Kurzum, wir genossen diese Tage zwischen den „Schönen und Reichen“ sehr und hatten viel Spaß! Wir lagen am schönsten Strand der Côte D’Azur, tranken Cappuccino am Yachthafen von St. Tropez und bummelten durch die romantischen Gassen von Ste.-Maxime.






