Cap de l’Homy / Lit et Mixe (3/5)

Nun brauchten wir ein wenig „Urlaub“ und machten uns auf den Weg an den von uns so geschätzten Atlantik. Sogar die Sonne machte zwei von fünf Tagen mit und so konnten wir das Strandleben genießen und uns erholen.

Cap de l'Homy

Auf dem Campingplatz

Die Strecke, die Paul uns anschließend aussuchte, um nach St.Tropez zu kommen, war einmalig schön.  Natürlich fuhren wir wie immer nur über Nebenstraßen und kennen ja schon einige Wege durchs schöne Frankreich, aber diese Strecke war einfach wildromantisch. Die kleinen Bergdörfer, von denen man glaubte, sie gibt es nur in den abgelegensten Winkeln der Alpen, kleine Bäckereien, in denen es die köstlichsten süßen Sachen gibt und junge und alte Madames die wichtigsten Neuigkeiten des Tages  austauschen; große Koppeln mit wunderschönen Pferden und zwischendurch große Schafherden.

Unterwegs zum Mittelmeer oder: der schönste Regenbogen

Neben den größeren Städten wie Toulouse und Montpellier, die wir „links liegen“ ließen, fanden wir das Kleinod Arles in der großen Camargue. Der typisch südfranzösische Stil, verbunden mit historischer Altstadt (ein Amphitheater um 90 n. Chr. erbaut und 20.000 Zuschauer fasst!) ist, zumindest an diesem herrlichen, heißen Sommertag, nicht zu überbieten! Ursprünglich keltischer Wohnsitz, dann von den Griechen kolonisiert, wurde Arles von Julius Caesar zur römischen Kolonie erhoben. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden viele Patrizierhäuser errichtet, die heute noch den Charme der Altstadt ausmachen.

Arles

Arles

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