Te Puke – oder die Kiwifarm

An was denkt man zuerst, wenn man an Neuseeland denkt? Natürlich an die Kiwis. Nun hat das Wort ja drei Bedeutungen. Zum Einen nennen sich die Neuseeländer selbst Kiwis, dann gibt es ja den etwa huhngroßen Vogel, der leider nur bei Nacht, auch nur bei kompletter Dunkelheit und absoluter Ruhe aktiv ist und den wir deshalb noch nicht gesehen haben (trotz vieler Hinweisschilder auf Kiwi-Zonen, in denen übrigens Hunde verboten sind!), und das weltweit bekannteste: die Frucht Kiwi.
Und als totale Kiwi-Fans wollten wir uns unbedingt mal eine Kiwi-Farm anschauen. Die gibt es in der Gegend, in der die Kiwi praktisch “erfunden” wurde. Ist sie ja eigentlich aus China, als chinesische Stachelbeere hier eingeführt worden, nehmen die Neuseeländer trotzdem ihr Recht auf “ihre Frucht”. Die Farm-Führung, die wir in Te Puke mitgemacht haben, war total interessant. Wir fuhren mit einem offenen kleinen Bus mit einem sehr engagierten Kiwi-Bauern in die Plantage und dort hat er uns direkt am Objekt gezeigt, worauf es ankommt und wie alles gemacht wird. Wir liefen mit ihm unter den wie ein Dach aus Ästen, Blättern und Früchten erscheinenden Kiwi-Pflanzen hindurch, die etwa Schulterhöhe-Größe haben und wie Weinreben in Reihen gepflanzt werden. Erst frühestens im März beginnt die Ernte, wozu er für ganz Neuseeland ca. 25.000 Hilfskräfte erwartet, die sich aus Schülern und Rentnern, aus Backpacker-Touristen, also jungen Leuten aus der ganzen Welt, die sich hier ein wenig Geld verdienen, um eine Neuseelandreise finanzieren zu können und dann auch viele Leute aus den umliegenden, ärmeren Inseln zusammensetzen. Nachdem wir diese Führung mit dem Kosten von Kiwi-Saft und Kiwi-Wein abgerundet hatten, gings wieder auf Tour – Richtung Roturoa.

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Ein Kommentar zu Te Puke – oder die Kiwifarm

  1. Renate Kirchgäßner sagt:

    Hallo ihr Urlauber,

    schickt bitte einige Kisten von den leckeren Kiwis. Es ist für euch bestimmt leicht einige zu Pflücken.

    Weiterhin viel Spaß Renate

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