Aloha – Back home

Unsere Reise begann mit dem spannenden Teil HongKong. Wir hatten Beide eine andere Vorstellung,  die bislang nur von Bildern oder Fernsehberichten geprägt war.

Zusammenfassend können wir sagen, dass uns die Stadt sehr beeindruckt hat, wir sie sehr genossen haben, aber in anderer Weise als erwartet. Für mich war das Besondere, dass „viel mehr China drin ist“ und weniger moderne City mit spiegelnden Hochhäusern, als erwartet. Für Paul eher, dass er HongKong noch chaotischer erwartete, als es ist.

Das einzige, was uns etwas enttäuschte war die Dschunkenstadt Aberdeen, die inzwischen von der Jugend verlassen und merklich am aussterben befindlich ist.

Besonders faszinierend war für uns beide der Blick über Victoria Harbour, von Kowloon auf die Skyline von Central HongKong bei Tag und Nacht, und der Stadtteil Temple Street in Kowloon, in dem sich das chinesische Leben mehr als hautnah spüren lässt. Auch die überall in und um die Stadt herum befindlichen „Bettenburgen“ im unerwarteten sozialistischen Einheitsstil.

Alle gesammelten Eindrücke zusammengefasst ist HongKong auf jeden Fall einen Besuch wert!

Die Fahrt durch Neuseeland stand im völligen Kontrast hierzu. Wir erlebten Natur pur, genossen die völlige Unabhängigkeit und Freiheit mit unserem Wohnmobil. Uns begleiteten faszinierende Urwälder, die schönsten Bäume, die wir je gesehen haben, Vogelgezwitscher, das wir noch nie gehört hatten, wilde Strände und Ur-Landschaften mit Vulkanen und Geysiren, HotSpots am Strand, in denen man baden kann – ja, und wo gibt es Gletscher, die bis auf Meereshöhe herunterkommen. Nicht zu vergessen die vielen exotischen Tiere, die uns so viel Spaß gemacht haben. Würden wir diese Reise noch mal machen, würden wir uns auf bestimmte Ziele konzentrieren und zwei bis drei mehrtägige Wanderungen einplanen, denn die kann man dort sehr gut machen. Wir hatten nicht nur zu wenig Zeit, weil wir ja alles sehen wollten, sondern auch nicht die richtige Ausrüstung dabei (Zelt ist erforderlich – es gibt hier unterwegs keine Pfälzer Hütten…). Wer zum ersten Mal nach Neuseeland reist sollte gleich mehr Zeit einplanen, denn fünf Wochen sind einfach zu wenig.

Gesamthaft gesehen ist die Südinsel Neuseelands für uns noch etwas sehenswerter gewesen als die Nordinsel, da sie unbestritten die gewaltigere Natur besitzt!

Wenn wir die Städte beurteilen sollten, so steht bei uns Wellington (auf der Nordinsel) hoch im Kurs!

Kurz zusammen gefasst birgt Neuseeland zwei hochinteressante, abwechslungsreiche Inseln, die für alle Naturliebhaber eine Reise wert ist – denn die Natur steht absolut im Vordergrund.

Hawaii, ja Hawaii war eigentlich ein wenig zum Entspannen gedacht, noch ein wenig Strandurlaub vom anstrengenden Neuseeland-Trip… – und es wurde ganz anders!

Oahu mit der Hauptstadt Honolulu und dem Traumstrand Waikiki steht inzwischen mindestens so hoch im Kurs wie „Big Island“, die wunderschöne Vulkaninsel mitten in diesem wilden Pazifik. Es gibt schon auf diesen beiden Inseln (und allen drumherum) so unerwartet viel zu sehen, dass wir uns gut vorstellen könnten, einen kompletten mehrwöchigen Urlaub auf Hawaii und allen seinen Inseln zu verbringen. Die Abwechslung von Großstadt, weißen Stränden, Vulkanen, Regen- und Urwäldern und Kaffee- und Ananasplantagen, den entspannten und fröhlichen Menschen – und das alles weitab von jeglichem Festland – das macht Hawaii aus! Hier dreht sich die Welt etwas langsamer – und uns gefällt diese Geschwindigkeit.

Für uns steht jedenfalls schon heute fest: Hawaii sieht uns wieder!

Zum Abschluss noch ein paar Abschieds-Bilder (Hotel, Flug, Zwischenlandung in SanFrancisco und „unser welcome“:

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