Im Salzkammergut da kammer gut …

Hallo liebe Blogleser,

es geht los! 🙂

Unser erstes Ziel ist das Salzkammergut. Bei herrlichem Sonnenschein fahren wir vorbei am Wolfgangsee, der so viel Ruhe auf uns ausstrahlt, in die Radau, nahe Bad Ischl. Die grüne, leicht hügelige und von hohen Bergen umgebene Landschaft ist immer wieder ein Augenschmaus!


Der Besuch bei Christl, Hannes, Ute, Canisia und Willi war wie immer eine intensive Erinnerungs-Reise an frühere Zeiten für Paul. Fred, der leider gerade im Krankenhaus liegt, schicken wir auch von hier aus nochmal ganz liebe Genesungswünsche!!

Auf dem Weg nach Wien machen wir einen kurzen Stopp in Linz. Unser Stellplatz direkt an der Donau war einfach perfekt für eine kleine fußläufige Tour durch die schmucke, romantische kleine Altstadt. Hervorzuheben sind hier der Linzer Dom mit seinem beeindruckenden Kirchenschiff, nette kleine Geschäfte in den historischen Gassen und natürlich nicht zu vergessen das Mozarthaus. Hier komponierte Mozart die Linzer Symphonie.

Das Mozarthaus
Landhausbrücke

Ausgelassen haben wir die berühmte Linzer Torte, aber dazu war es einfach zu spät. Gigantisch war der abendliche Blick auf das beleuchtete Lentos-Kunstmuseum auf der anderen Seite der Donau.

Lentos Kunstmuseum

Am nächsten Morgen starten wir die Donau-Route. Linksseitig der Donau kommen wir an vielen kleineren und größeren Dörfern vorbei, die vielen Donau-Radfahrer queren oft unseren Weg und die Kreuzfahrtschiffe gleiten über den ausgesprochen gut gefüllten Fluss.


Das herrliche Weinanbaugebiet ‚Wachau‘ begleitet uns an den Steilhängen entlang der vielen Donauschleifen, wo wir auch viele Burgen entdecken.

Kaum kommen wir Wien näher, tun sich die üblichen Stadtrandgebiets-Plagen auf. Viel Verkehr, viel Lärm, viel Schmutz. Dennoch finden wir einen ganz passablen Campingplatz für die nächsten Tage.

Jetzt sind wir mächtig gespannt auf Wien!!

Es grüßen euch herzlich

eure Weltenbummler Barbara & Paul

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Wir sind dann mal wieder weg …

Liebe Blog-Freunde,

es ist mal wieder so weit! Nach der körperlich herausfordernden und geistig hochinteressanten Reise im vergangenen Jahr (Trekking in Tadschikistan und Kultur in Usbekistan), machen wir uns in wenigen Tagen mal wieder auf den Weg. Und zwar mit dem Wohnmobil.

Wir werden uns so ziemlich treiben lassen … fahren nach Österreich, Ungarn, Kroatien, Nord-Italien und über die französischen Alpen wieder nach Hause zurück. Natürlich haben wir uns bereits ein paar Ziele ausgesucht, die unsere Neugier geweckt haben und innerhalb derer wir auf die Suche nach berühmten Kulturgütern, besonderen Landschaften und interessanten Menschen gehen, sind aber offen für alles.

Wir fahren voraussichtlich über Salzburg und Linz nach Wien, dann an der Donau entlang nach Budapest, am Balaton vorbei nach Zagreb, weiter durch Nord-Kroatien (natürlich unbedingt an die Plitvicer Seen, Stichwort: „Der Schatz im Silbersee“)

Anschließend queren wir Nord-Italien, besuchen Triest, Venedig (Biennale!)  und Mailand, um dann über die Côte d’Azur auf die ‚Route des Grandes Alpes’ zum Genfer See zu gelangen. Die „Schluss-Etappe“ über das Jura und die Vogesen rundet unsere Tour in bester Weise ab.

Wenn wir nun auch euer Interesse geweckt haben sollten, kommt doch einfach mit! Wir freuen uns sehr über jeden, der uns ein Stück des Weges begleitet.   

Auf eine wunderschöne, gemeinsame Tour, gerne wie gewohnt mit Kommentaren über alle Kanäle,

eure Weltenbummler Barbara & Paul

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Usbekistan II – Die Seidenstraße, der atemberaubende Abschluss unserer Reise

Hallo liebe Blogfreunde,

wir machen uns nun auf den Weg durch die heiße Wüste entlang der Seidenstraße in die Stadt Buchara. Was für ein Gefühl! Hier kommen wir an einer echten Karawanserei vorbei. Wir denken uns zurück in uralte Zeiten, sehen im Geiste die Kamele an uns vorbeiziehen, bepackt mit Seide, Gold und Edelsteinen und hören förmlich das Stimmengewirr der Händler …

Nach einer kleinen Mittagspause besichtigen wir einen nur unweit von Buchara liegenden Familienbetrieb der alten Töpferkunst – und kommen nicht umhin, ein paar handgefertigte Stücke zu kaufen.

In der Stadt angekommen führt uns Svetlana in unser Hotel, das unbestritten das schönste dieser Reise ist. Es ist liebevoll gestaltet, hat großzügige Zimmer und einen wunderschönen Innenhof, in dem wir frühstücken dürfen – und noch dazu wird es ausgesprochen aufmerksam und gastfreundlich geführt.

Nach einer kurzen Pause machen wir, trotz enorm heißer Sonne, einen kleinen Rundgang durch die Altstadt, in der reges Leben und Treiben herrscht. Die über 2300 Jahre alte Wüsten-Oase mit ihren vielen attraktiven Kuppel-Gebäuden ist ausgesprochen beeindruckend für uns.

Der Tourismus hat in dieser Welterbe-geschützten Stadt schon überraschend gut Fuß gefasst. Es gibt sogar eine Live-Bühne, auf der gerade für den Abend geprobt wird, ein künstlich angelegter Teich wird von einem Restaurant umgrenzt und es stehen Händler über Händler mit ihren mehr oder weniger touristischen Waren zwischen dem alten Gemäuer und bieten diese bislang ungewohnt lautstark an.

Ein ganz besonders schönes Messer zieht Pauls Aufmerksamkeit auf sich – er ersteht es mitsamt einer wunderschönen Gravour!

Ein Teppich-Händler erwirkt ebenso unsere Aufmerksamkeit und erheitert uns mit seiner Äußerung, dass er fliegende Teppiche verkauft. Als wir das „fliegend“ nachfragen erklärt er uns, dass wir den Teppich nur kaufen müssen – und schon fliegt er dann mit dem Flugzeug zu uns nach Hause …

Wie schade, dass wir keinen Platz mehr im Koffer hatten …

Am nächsten Morgen begrüßt uns Svetlana mit der Ankündigung, dass es heute 50 Grad werden soll. So fährt uns André mit dem Auto bis zur am weitesten entfernten Sehenswürdigkeit, von der aus wir uns dann an allen anderen entlang zurück zur Altstadt hangeln können. So müssen wir den Weg in dieser Hitze nur einmal laufen. Dankeschön André!

… den Nachmittag verbringen wir mit Klimaanlage im Hotel – und dieser Tatsache verdankt ihr, dass schon von unterwegs aus der erste Bericht seine Empfänger fand. 🙂

Am Abend trafen wir uns alle dann zum essen wieder. Ach ja, da habe ich noch eine nette Geschichte für euch! Beim Einkehren achtete Svetlana immer darauf, dass wir nur warme Sachen essen und trinken, damit bei der Hitze der Körper nicht so belastet wird. Es gibt viel warme Suppe und noch viel mehr grünen Tee. Sie zeigt uns auch das Tee-Zeremoniell, worüber wir uns sehr freuen – und beschreibt tatkräftig und bedeutungsvoll, dass erst etwas Tee aus der Kanne in die Tasse geschenkt wird, dann von der Tasse wieder zurück in die Kanne. Das ganze wird dreimal wiederholt, damit die Teeblätter in der Kanne aufgelockert werden und Sauerstoff in die Kanne kommt – und dann sagt sie ganz trocken hinterher: „aber das ist nur die Version für die Touristen, eigentlich machen wir das, damit die Tassen sauber sind …“ 🙂 Svetlana, Svetlana … 😉

Nun stand noch die Hauptstadt Unsbekistans, Taschkent auf dem Programm. Dorthin mussten wir aufgrund der Entfernung fliegen. Zu unserem Leidwesen wurde dieser Flug um einen Tag verschoben, sodass wir ein echt unangenehmes, stressiges Ende dieser traumhaften Reise hatten. Wir wurden nämlich Samstag auf Sonntag nachts um 4:00h morgens im Hotel abgeholt, flogen nach Taschkent und flogen aber schon am gleichen Tag um 23:30h zurück nach Hause.

Nun, Dinge die nicht zu ändern sind soll man annehmen. Das taten wir und gingen in Taschkent jedenfalls erstmal gemeinsam in einem sehr interessanten Selbstbedienungs-Lokal frühstücken. Was für eine Auswahl!

Dann spürten wir in der Hitze schon die Müdigkeit, die uns übermannte, aber jetzt gings erst richtig los mit Sightseeing in Taschkent!

Hier kommen jetzt Fotos von der jeden Mittag an einem bestimmten Platz stattfindenden Zubereitung des Nationalgerichtes Plov: Fleisch, gelbe (!) Rüben, Gemüse, Reis. In Spezialöfen zubereitet auf offenem Feuer!

Der Besuch des Fernsehturms war gar nicht so unkompliziert: Pässe mussten abgegeben werden, Namen wurden notiert, Rucksäcke eingeschlossen, Körpervisitation …

Der Blick von oben hat sich allerdings gelohnt!

Auch die U-Bahn-Stationen, die wir anschließend nutzten, waren recht interessant gestaltet. Sie erinnerten uns sehr an russische Stationen.

Und schon blieben uns nur noch ein paar Stunden zum Essen und Ausruhen im Hotel bei einem wunderschönem Abschieds-Sonnenuntergang …

… und so ging auch diese Reise zu

                                                       ENDE !

Es war eine unglaublich beeindruckende Reise, die unseren Horizont nicht nur kilometermässig erweitert hat. Die Menschen in Tadschikistan und Usbekistan haben uns in ihrer Einfachheit mit einer solchen Freundlichkeit und Gastfreundschaft empfangen, dass sie unser Interesse an ihnen und an ihrem Leben geweckt haben.

Wir sagen DANKESCHÖN an all unsere Begleiter vor Ort, die mit so viel Engagement, Fröhlichkeit und Hilfsbereitschaft damit beschäftigt waren, uns einen unvergesslichen Aufenthalt zu bescheren und uns mit Recht zu zeigen, dass sich eine Reise in ihr Land lohnt!

Und wir sagen vielen Dank an euch alle, die ihr uns auch dieses Mal so aufmerksam und mit netten Kommentaren und Gästebucheinträgen in unserem Lumulu-Blog begleitet habt! Es hat uns große Freude bereitet!

Eure Weltenbummler

Barbara & Paul

 

 

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