Von einer Oper in weißem Marmor und der Darstellung des Lebens in Skulpturform

Ihr lieben Mit-Weltenbummler,

wie angekündigt suchen wir Sonne und Strände. Tja, das mit den Temperaturen und Sandstränden muss natürlich auch zusammenfallen … also entweder hatten wir Sommertemperaturen, da laufen wir durch nette Städtchen oder wir haben Sandstrände, da … genau!

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Aber zuerst zu unserem allerletzten Rätsel. Wie angekündigt ist Paul ja nochmal auf ein Foto aufmerksam geworden, das geradezu danach schreit, ein Rätsel zu werden. Und hier ist es und wir sind gespannt, zu welchen Erkenntnissen ihr kommt (schreibt einfach wieder ins Gästebuch, in die Kommentare oder per E-Mail):

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Zurück zur Reise:
Die Fahrt an der Südküste ist wunderschön, gefällig mit einer Landschaft wie bei uns im hohen Norden, ansprechend mit den herrlich angelegten, gepflegten Grundstücken und liebevoll dekorierten weißen Holz-Häusern. Das ist richtig was fürs Auge.
Unser erstes Besichtigungsziel ist Risᴓr, ein blitzsauberes Städtchen mit steilen, schmalen Gassen und den üblichen weißen Patrizierhäusern. Hier ist Tourismus pur, was für Aktivurlauber. Nun, wir haben hier außer Bummeln nicht viel vor, wir werfen einfach einen Blick ins Städtchen.

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Das folgende, von uns zufällig angefahrene Städtchen hat es in sich. Nicht nur wegen unserer abenteuerlichen Einfahrt, bei der wir mit unserem dicken Wohnmobil mitten in die schmalen Gassen geraten, zufälliger- und glücklicherweise genau in der Zeit, in der die Durchfahrt erlaubt ist (und Paul am Steuer saß!), denn wenden hätten wir sowieso nicht mehr können.
In unserem Kurz-Reiseführer gar nicht erwähnt, wird es uns später als St. Tropez von Süd-Norwegen geschildert. Und tatsächlich! Ein traumhaft nettes Städtchen, das einen unglaublich großen Hafen für Motorboote aufweist. Im ersten Moment glaubt man, es besteht nur aus diesem Hafen und seinen – natürlich! – dazugehörigen Restaurants und Boutiquen und Kunst-Läden. Hier trifft sich die High-Society. Da wir froh sind, erstmal durchgekommen zu sein, steuern wir einen großen Parkplatz an, auf dem man auch zur Übernachtung parken darf. Es ist schon abends und wir entscheiden uns, am Morgen frisch und munter unseren Bummel zu unternehmen.

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So, jetzt brauchen wir mal wieder eine Großstadt und freuen uns riesig auf Oslo, das bei unserer letzten Reise absolut zu kurz kam, weil das Wetter so schlecht war. Aber diesmal!!!!! Ja!!!! Die Sonne scheint und so kommt unser Roller mal wieder zum Einsatz. Was sind wir begeistert.
Paul sucht als ersten Wunsch-Punkt die neue Oper aus. Wir sind geblendet! Ganz in weißem Marmor, in mehreren ‚schiefen Ebenen‘ gestaltet, tut sich das Gebäude vor uns auf und das allerbeste: man darf darauf herumspazieren. Es ist fast unmöglich, diese Architektur irgendwie auf ein Foto zu bannen, Paul tut sein Bestes!

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Aber auch der Ausblick von hier oben ist nicht schlecht:

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Diese Stadt mit ihrer modernen Architektur am Hafen im Gebiet ‚Aker Brygge‘, dem Nobelpreis-Museum und dem wuchtigen, aus roten Backsteinen gebauten Rathaus (und künstlerisch gestalteter Empfangshalle) ist für uns mit ihren internationalen Menschen wie eine moderne Weltstadt!

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Nach diesem köstlichen Mittagessen in einem Lokal mit norwegischen Spezialitäten (habt ihr das Foto gesehen?) machen wir uns auf in die Geschäftsstraße und Prachtstraße Karl Johans Gate, die vom Zentralbahnhof in direkter Linie – und zwar wirklich direkt – bis zum Schlosspark (mein Schloss …). Arkaden, fliegende Händler, Portraitmaler und Musikanten verbreiten ein beinahe südländisches Flair.

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Zum Abschluss rollern wir auf dem Weg zu unserem Campingplatz noch zum bekannten Vigeland-Park. Ein wenig Kunst muss noch sein! Der Park ist bekannt wegen der vom Bildhauer Gustav Vigeland gestalteten Menschenleibern, allesamt nackt, aus Stein, Eisen oder Bronze, Säuglinge und Greise, muskelprotzige Herkulesse, lachende, weinende und kämpfende Gestalten, die allesamt nackt und somit ohne jeglichen sozialen Status, dem Spaziergänger auf eigentümliche Art den Spiegel vorhalten sollen. Der Bildhauer arbeitete die letzten 22 Jahre seines Lebens an dieser Darstellung des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen.

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Mit diesen vielen neuen Eindrücken beladen rollern wir zurück in unser rollendes Heim und finden die Welt einfach wunderbar!
Am nächsten Morgen starten wir das letzte Mal auf norwegischem Boden, was eine kleine Träne im Augenwinkel demonstriert, aber wir stellen fest, jetzt ist mit Besichtigungen ein wenig „die Luft raus“. Vor uns liegen noch Göteborg und Malmö, aber wir sprechen darüber und wissen schon jetzt, dass das für uns Beide nicht mehr so intensiv werden kann wie die bislang gespeicherten Eindrücke. Natürlich freuen wir uns nochmal auf Schweden, aber dann ist der Speicher voll und für alles andere wäre es zu schade, nicht so recht beachtet zu werden.
Für Göteborg lassen wir einfach mal die Fotos sprechen. Wir hatten wiederum Glück mit dem Wetter und so war es einfach ein weiterer wunderschöner Stadt-Tag, bei dem wir uns noch mit Fisch fürs Abendessen versorgten.

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Im nächsten und letzten Bericht lösen wir das letzte Rätsel auf (also gleich mitmachen, es gibt wiederum eines unserer Reise-Taschenbücher zu gewinnen), zeigen euch unsere Eindrücke aus Malmö und erzählen noch das eine oder andere von der Rückfahrt. Momentan haben wir vor, über die fast 20km lange ᴓresund-Brücke und durch einen Tunnel unter dem Meer durch nach Kopenhagen und dann mit der Fähre von Süd-Dänemark nach Rostock zu nehmen. Wir berichten davon – und sehen uns dann auch schon ganz bald wieder!

Bis dahin schicken wir euch fröhliche, zufriedene Grüße von unserer sensationell schönen, sich langsam dem Ende neigenden Reise,
eure Weltenbummler
Barbara & Paul

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