Die Fußgängerzone von Kasan gefällt uns sehr gut! Mit ihren historischen und monumentalen Gebäuden, vielen Universitäten, z.B. der Universität, in der Maxim und Natalie, seine Eltern und Großeltern studiert und gearbeitet haben, sieht man ihr den Großstadtcharakter an. Auch viele Kirchen gibt es, wie überall in den Städten Russlands. Wir besichtigen aber diesmal eine ganz besondere: die Taufkirche von Julia und Natalie und genau zu diesem Zeitpunkt – welch ein glücklicher Zufall – findet gerade ein kleiner Gottesdienst mit Gesang statt. Die Atmosphäre nimmt uns gefangen und wir verweilen ein wenig. Ungewöhnlich für uns ist, dass es keine Kirchenbänke oder –Stühle gibt, die Gläubigen müssen stehen, auch wenn der Gottesdienst teilweise bis zu drei Stunden dauert.
Mit diesen Eindrücken laufen wir weiter zum Theater, das leider auch Sommerpause hat, in die neu aufgebaute Oststadt an dem Kazanka River. Hier finden wir architektonisch sehr beeindruckende Gebäude und obwohl die Einwohner Kasans damit angeblich nicht so zufrieden sind.
Da vor einigen Jahren wohl nicht so ganz klar war, wie alt Kasan ist, aber der Zeitpunkt für ein tausendjähriges Fest gerade günstig, hat man ‚rein zufällig’ bei Ausgrabungen eine Münze gefunden, die dies belegen sollte. In dieser Art sind einige Geschichten von Maxim und wir sind uns nicht ganz sicher, ob sie nun echt oder von ihm so nett erzählt waren, jedenfalls feierte Kasan vor sechs Jahren seinen tausendjährigen Geburtstag.
Und damit nähert sich unsere Reise auch schon ganz langsam dem Ende – einen Bericht schreiben wir noch: über Julias Geburtstagsfeier und unseren Abschied von Kasan…



















