Schon haben wir den richtigen Weg gefunden, von ihnen verabschiedet und keine 200m weiter gings schon los: rechts und links entlang eines schmalen Pfades hoch auf den Berg, begleitete uns eine goldene Buddha-Figur nach der anderen, jede für sich eine Heilige. Alle waren sie
unterschiedlich dargestellt, andere Mimik, andere Körperhaltung, mit Buch, Gefäßen oder sonst was bestückt. Ein toller Weg! Schon blitzte über den Baumkronen der Tempel hindurch und wir kamen auf ein überraschend großes Plateau, auf dem der Tempel selbst, aber auch noch verschiedene andere Gottheiten aufgebaut und
geschmückt waren. Eine schöne Atmosphäre umgiebt uns, der Geruch von Räucherstäbchen und der Tempel wecken Erinnerungen an Nepal in uns und wir schlendern über das Gelände. Die Innenwände des Tempels sind mit vielen, vielen, kleinen Mini-Buddhas bestückt. Auf der anderen Seite des Plateau schlängelt sich nochmal ein schmaler Pfad in die Höhe, hier sind einige Krieger und auch weibliche Gottheiten aufgebaut, aber ganz oben, wo ein weiterer Tempel gerade restauriert wird, sind direkt am Hang auf oder zwischen Felsen und Gestein wiederum viele verschiedene Gottheiten in Gold dargestellt und als wir näher kommen tut sich links von uns ein großer Bergeinschnitt auf und es steht vor uns eine überlebensgroße weibliche Statue, ganz in weiß, der bereits viele Blumen und Orangen dargebracht worden sind.Ein wunderschöner Ort der Stille, wir geniessen es und machen uns wieder auf den Rückweg – und sind gespannt, wie wir nach diesem Erlebnis den ManMo-Tempel empfinden, der ganz gegensätzlich zu diesem mitten in der Stadt zwischen riesigen Wohnsilos steht, in denen mehrere tausend Menschen wohnen. Wir fahren nun vom nördlichsten Punkt unseres Ausfluges zum südlichsten Punkt. Wieder mit der S-Bahn zurück müssen wir zweimal umsteigen und fahren direkt mit der Metro weiter nach HongKong-Island. Unter dem Meer hindurch – ein komisches Gefühl! Dann laufen wir durch den Central-District Richtung Western-Market und finden den Tempel kaum, weil er wirklich mitten hinein in die Wohn- und Geschäftshäuser gebaut wurde. Er wird stark angenommen, ist er doch mit der beliebteste Tempel HongKongs. Viele Menschen halten sich darin auf, beten, bringen Opfer in jeder Form dar, sogar ganze Entenhälften liegen auf dem Opfertisch, aber auch hier vor allem Orangen und Blumen. Viele lassen symbolisches Totengeld für ihre Ahnen verbrennen, damit sie im Jenseits auch genug Geld haben – es gibt einen extra Ofen dafür, der von einem alten Mann bedient wird. Den Gott Mo, der Gott des Krieges und Schutzpatron der Beam
ten – und Gangster?!, sieht man kaum durch den Dunst der riesigen, außergewöhnlichen, spiralförmig gedrehten Räucherstäbchen, die an der gesamten Decke hängen und vor sich hinglimmen.Auf dem Weg hinunter ins Zentrum laufen wir noch durch die Hollywood-Street und die Cat-Street, die beide berühmt für ihre Antiquitätenläden und -stände sind, in denen die tollsten Dinge, wie chinesische Kleinmöbel, exotische Spiele und sogar Mao-Figuren in allen möglichen Varianten feilgeboten werden. Durch den District SheungWang mit seinen hunderten von Lädchen mit getrockneten Kröten, Fischen, Fleisch und Hühnchen bummeln wir zurück und überlegen wiederum, wo wir heute essen – na, gut, wir könnten mal wieder zum Chinesen gehen!
Unser Flug startete abends um 19.15h nach Auckland, Neuseeland. Den Tag verbrachten wir noch in der Stadt, nachdem wir nochmal in unserem wunderschönen Hotelzimmer und riesengroßen Bett so richtig ausgeschlafen hatten. Wir brauchten wiederum 11 Stunden, um diese zweite Teilstrecke zu überwinden. Nun sind wir direkt am anderen Ende der Welt – und warmes Sommerwetter empfängt uns direkt am Flughafen.
Hallo Ihr Beiden ,
Eure Reiseberichte konnte ich auf Eurer “ Alten“ LUMULU-Seite nicht finden.
Erst als ich nochmals neu angewählt habe war’s da.
Jetzt werd ich auch gleich mal lesen und wünsche Euch weiterhin eine schöne Reise.
Bis bald , und vielleicht mal per SKYPE ?
Gruß
Jürgen
Da der Internetbrowser auch Seiten zwischenspeichert, kann es sein, dass die alten Inhalte noch im lokalen Speicher waren. Die Tastenkombination STRG+R oder bei Appel APFEL+R führt zur richtigen Seite. Viel Spaß und liebe Grüße!
Hallo ihr Weltenbummler,
habt ihr euch nicht verzählt? Ich habe 10.001 Budda-Figuren gesehen, eine davon nicht „goldig“,sondern dunkel-gelockt und weltlich gekleidet.
Euch weiterhin viele neue Eindrücke, ich freue mich auf die nächsten Berichte aus Neuseeland
Liebe Grüße aus dem leicht-verschneiten Brühl Renate