Hallo liebe Blog-Freunde,
unsere Reise neigt sich dem Ende zu. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele auf allen möglichen Kanälen mit uns ‚kontaktet‘ haben. Danke fürs kommentieren, mitreisen und mitfreuen!
Wer aufmerksam gelesen und ein gutes Gedächtnis hat (😉) wird sich erinnern, dass wir auf der Fahrt nach Portugal bereits versuchten, zwei Tage in Bilbao zu verbringen. Daran wurden wir von den Stellplatz-Betreibern gehindert, indem sie ihn einfach abgeschlossen hatten über das fragliche Wochenende. Aber nun ist es soweit. Wir sind auf der Rückfahrt und nähern uns Bilbao. Sogleich buche ich Tickets fürs Guggenheim-Museum, damit nichts schiefgehen kann. Sehr moderate Preise. Normalerweise kostet der Eintritt 18 Euro, für uns ‚Pensionistas‘ nur die Hälfte. Übrigens, vielleicht kann uns hier unsere Spanien- und Spanisch-Kennerin Gabriela nochmal helfen, ist die Übersetzung von Rentner ‚Pensionista‘, allerdings sobald es zwei Rentner sind, ‚dos jubilados‘. Ist das tatsächlich auch so in der Umgangssprache? Das hört sich so nach feiern an, oder?
Unser Bilbao-Besuch beginnt ohne Frage auf dem gigantisch gelegenen Wohnmobil-Stellplaltz, wir zeigen euch hier mal Fotos mit Blick auf Bilbao bei Tag und bei Nacht.



Um zum Guggenheim-Museum zu kommen nehmen wir den Bus, er fährt nur wenige Meter unterhalb des Platzes ab in die Stadt. Die halbe Stunde Fußweg zum Museum nehmen wir dann sportlich und auch genußvoll, denn wir laufen entlang des Flusses ‚Ría de Bilbao‘, unter anderem mit Blick auf die Markthalle (3. Foto).




Dass das Museum ein Augenschmaus ist, weiß jeder, davon hier ein paar optische Eindrücke:



Aber auch die Universität und die Brücken sind eindrucksvoll.


Die Kunstwerke der verschiedenen Ausstellungen zeigen wir euch unkommentiert, einfach nur als kleinen Ausflug in die Ausstellungen des architektonisch so anspruchsvollen Gebäudes.






Am nächsten Tag erobern wir die Altstadt und kommen ungewollt in die Eröffnung des großen „Semana Grande de Bilbao“ – Festivals (Aste Nagusia ist der baskische Name). Die Stadt ist voll von Menschen, die meisten mit Tüchern im typisch blauen Muster, die an jeder Ecke verkauft werden. Viele Gruppen, die gemeinsam unterwegs sind, sich in einer Kneipe treffen und einfach zusammen feiern. Es finden eine Woche lang Gratis-Konzerte und Feuerwerke und mehr statt. Interessant fanden wir die großen Zelte, die entlang des Flussufers standen, von dem jedes für sich für gemeinnützige Organisationen aufgebaut wurde, die, wie wir es verstanden haben, übers ganze Jahr bei verschiedenen Events zugange sind. Große Tische, gemeinsames Essen und Trinken und feiern!


Das Fest ist übrigens ein relativ junges Fest, erst im Jahr 1978 entstanden, als ein Ideenwettbewerb für eine neue städtische Veranstaltung ausgeschrieben wurde.

Wir drängelten uns durch die Menge, um dennoch ein wenig Altstadt-Atmosphäre mitzubekommen. Vorbei an der Markthalle (La Ribera Market) bis zur ‚Santiago Cathedral‘, vom Börsengebäude ‚Edificio de la bolsa‘ bis zur ‚Plaza Nueva‘, die leider gerade renoviert wird, haben wir die Altstadtatmosphäre dennoch genossen. Was für eine wundervolle Stadt.











An ein gemütliches abendliches Dinner im Freien war natürlich nicht mehr zu denken, so knabberten wir etwas von den entsprechenden „Fast-Food-Angeboten“ und machten uns wieder auf den Heimweg. Überraschenderweise erlebten wir dann von unserem Campingplatz aus noch das abendliche Feuerwerk und stellten fest, dass wir noch nie ein Feuerwerk erlebt haben, auf das wir von oben blicken konnten. Sehr besonders, leider konnten wir das für euch nicht fotografisch festhalten, wir bewahren es in unseren Herzen. 😉
Nach diesen Eindrücken und mit Blick auf das Wetter der nächsten Tage am französischen Atlantik entschieden wir, noch zwei Strandtage einzulegen. Wir peilten kurzerhand unseren absoluten Lieblingsplatz und -strand an und genossen Sonne, Sand und Wellen!




Den Abschluss, den wir eigentlich gar nicht mehr im Blog festhalten wollten, bildete ein noch rein zufällig besonderer Abend in Nancy. Dort gibt es einen Stellplatz am Hafen, den wir bereits kennen und der nur 10 Minuten von der Altstadt entfernt liegt. Der dortige Hafenmeister gab uns den Tipp, um 22:00h noch die am Stanislav-Platz stattfindende Illumination des Rathauses und seiner umliegenden Gebäude anzusehen. Ein Erlebnis!Übrigens auch der Platz an sich mit seinen goldenen Toren ist sehens- und erlebenswert. Nun, so kommen doch zum Abschluss davon noch ein paar Fotos.





Es war eine für uns durchgängig schöne, erlebnisreiche, glückliche und erholsame Reise, wir sagen danke für euer Mitkommen und eure Beiträge. Sobald neue Pläne in unserem Kalender stehen, lassen wir es euch wissen – denn mit euch ist es doppelt so schön!
Herzliche Grüße von euren Weltenbummlern Barbara & Paul