{"id":420,"date":"2011-02-06T23:54:20","date_gmt":"2011-02-06T22:54:20","guid":{"rendered":"http:\/\/lumulu.de\/blog\/?p=420"},"modified":"2011-02-06T23:54:20","modified_gmt":"2011-02-06T22:54:20","slug":"der-weg-zum-cape-reinga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lumulu.de\/blog\/2011\/02\/06\/der-weg-zum-cape-reinga\/","title":{"rendered":"Der Weg zum Cape Reinga"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Unterwegs fallen uns als erstes und fremdartigstes des Landes die W\u00e4lder auf. Ein herrlicher Urwald, eine Mischung aus vielerlei Baumarten mit Palmen und vor allem exotischen hochst\u00e4mmigen Farnen, an denen wir uns nicht satt sehen k\u00f6nnen. Von den Bewohnern und H\u00e4usern und Farmen her hat Neuseeland \u00fcberraschenderweise viel mehr \u00c4hnlichkeit mit Amerika als mit England.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a rel=\"attachment wp-att-421\" href=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/2011\/02\/06\/der-weg-zum-cape-reinga\/0584-erste-freie-ubernachtung-in-matapouri-img_0853-27\/\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-421\" title=\"0584 Erste freie \u00dcbernachtung in  Matapouri   IMG_0853 (27)\" src=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0584-Erste-freie-\u00dcbernachtung-in-Matapouri-IMG_0853-27-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0584-Erste-freie-\u00dcbernachtung-in-Matapouri-IMG_0853-27-300x225.jpg 300w, https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0584-Erste-freie-\u00dcbernachtung-in-Matapouri-IMG_0853-27-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Unsere erste freie \u00dcbernachtung ist standesgem\u00e4\u00df, really: direkt an einer wundersch\u00f6nen Bucht, hinter uns ein paar Ferienh\u00e4user. Am fr\u00fchen Morgen erstmal eine halbe Stunde am Strand entlang laufen &#8211; die gute Luft, das Ozon des Meeres, die Sonne, was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Tag. Wir machten ein wenig Fr\u00fchsport, es waren noch nicht viele Leute unterwegs. Na gut, wer uns kennt wei\u00df, es war schon nach neun, vorher werden wir ja eh nie fertig\u2026<br \/>\nJa, und dann begann\u2019s. Unsere Weiterfahrt gestaltete sich nun etwas schwierig, einige Male haben wir an der Stra\u00dfe schon die Warnschilder gesehen, die auf \u201cFlood\u201d hinwiesen. Mancherorts standen Schilder \u201cRoad closed\u201d &#8211; ach, das wird uns schon nicht direkt betreffen. Gut, einige Stellen waren schon noch leicht \u00fcberflutet, vor Ort waren immer Hilfskr\u00e4fte, die umleiteten, Hinweise gaben und dann war er da. Der zweite Stau auf Neuseeland! Auf Nachfrage erfuhren wir, dass die \u00f6stliche K\u00fcstenstra\u00dfewegen des Unwetters gesperrt wurde und deshalb nun alle auf die andere Seite umgeleitet werden m\u00fcssen. Na gut, wir haben nicht so gerne darauf verzichtet, denn wollten wir doch so gerne durch die Bay of Island und dort vielleicht sogar mit Delphinen schwimmen &#8211;\u00a0 darauf m\u00fcssen wir nun verzichten und den Weg \u00fcber die westliche K\u00fcstenstra\u00dfe\u00a0 nehmen, wie alle anderen auch.<br \/>\nHauptsache, wir kommen an unser Ziel.<br \/>\nNach l\u00e4ngerem Stehen in einer kleinen Stadt namens Kawakawa, die in der Bl\u00fctezeit des Bergbaues entstand, auf der einzigen Durchgangsstra\u00dfe, auf der sich viele kleine Gesch\u00e4fte und Kneipen aneinanderreihten,\u00a0 entschieden wir kurzerhand eine Pause einzulegen und in einem Internetcaf\u00e9 unsere Reiseberichte von HongKong auf unseren Blog einzustellen.<br \/>\nDas h\u00e4ttet ihr sehen sollen! Eine echte Kneipe, ein undefinierbarer Neuseel\u00e4nder, der Nachos und Chili con Carne verkauft und &#8211; ja, zwei Computer, die an der Seitenwand des mit drei oder vier Tischen best\u00fcckten Raumes standen. Die T\u00fcren wegen der Hitze weit auf, sa\u00dfen wir praktisch auf der Stra\u00dfe und haben \u00fcber eine Stunde an diesem PC gesessen und versucht, der Technik Herr zu werden und alles von unserem USB-Stick (ja, der Chef wusste, wo sich dieser USB-Anschlu\u00df befand) auf unseren Blog zu bekommen. Vielleicht ist deshalb alles noch nicht ganz so ausgereift, wir arbeiten daran. Eigentlich wollten wir hier noch das ber\u00fchmte Toilette von Hundertwasser, der hier gelebt hat, besichtigen, aber irgendwie waren wir froh, dass der Stau sich nun aufgel\u00f6st hat und fahren weiter, jetzt nur noch unterbrochen von einem kurzen Stopp auf einer etwas h\u00f6<a rel=\"attachment wp-att-423\" href=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/2011\/02\/06\/der-weg-zum-cape-reinga\/0592-nach-zyklon-zwischen-hikuranki-und-kaikohe-img_0853-41\/\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-423\" title=\"0592 Nach Zyklon zwischen Hikuranki und Kaikohe  IMG_0853 (41)\" src=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0592-Nach-Zyklon-zwischen-Hikuranki-und-Kaikohe-IMG_0853-41-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0592-Nach-Zyklon-zwischen-Hikuranki-und-Kaikohe-IMG_0853-41-300x225.jpg 300w, https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0592-Nach-Zyklon-zwischen-Hikuranki-und-Kaikohe-IMG_0853-41-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>her \u00fcberfluteten Stra\u00dfe, die nur einspurig befahrbar war (also, auf einer Spur war das Wasser nicht ganz so tief\u2026).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch hier sind \u00fcberall Hilfskr\u00e4fte vor Ort, man sp\u00fcrt, die Menschen sind mittlere Katastrophen gew\u00f6hnt, alle sind darauf geschult.<br \/>\nAls wir durch das nette St\u00e4dtchen Whangarei kommen f\u00e4llt uns ein, dass es bekannt f\u00fcr sein h\u00fcbsches Hafeng<a rel=\"attachment wp-att-422\" href=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/2011\/02\/06\/der-weg-zum-cape-reinga\/0575-whangarei-town-basin-img_0853-25\/\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-422\" title=\"0575  Whangarei, Town Basin IMG_0853 (25)\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0575-Whangarei-Town-Basin-IMG_0853-25-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0575-Whangarei-Town-Basin-IMG_0853-25-300x225.jpg 300w, https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0575-Whangarei-Town-Basin-IMG_0853-25-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>ebiet \u201cTown Basin\u201d mit seinen Lokalen ist und so fahren wir noch kurz dorthin, um uns ein wenig umzuschauen.<br \/>\nAlles l\u00e4uft nun prima und wir waren sehr froh, dass wir es \u00fcberhaupt bis zum Cape Reinga geschafft haben, denn w\u00e4ren wir einen Tag fr\u00fcher dran gewesen mit unserer Reise, w\u00e4re alles noch gesperrt. Und, nicht zu vergessen, war dieser Regen f\u00fcr viele Einwohner eine Katastrophe &#8211; ihre Felder, Tiere und H\u00e4user wurden unter Wasser gestellt und die gesamte Natur litt unter Bergrutschen und Sturmsch\u00e4den. Auch viele Touristenziele sind erstmal f\u00fcr einige Zeit nicht zu begehen, so fehlen auch die Einnahmen hieraus. Wir wollen uns also \u00fcberhaupt nicht beschweren!<br \/>\nAm Cap angekommen sind wir total froh, dass wir diesen doch langen Abstecher auf uns genommen haben. <a rel=\"attachment wp-att-424\" href=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/2011\/02\/06\/der-weg-zum-cape-reinga\/0603-cape-reinga-img_0853-51\/\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-424\" title=\"0603 Cape Reinga  IMG_0853 (51)\" src=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0603-Cape-Reinga-IMG_0853-51-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0603-Cape-Reinga-IMG_0853-51-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0603-Cape-Reinga-IMG_0853-51-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Ein wundersch\u00f6nes Fleckchen Erde empf\u00e4ngt uns, der Blick f\u00e4llt auf riesige Sandd\u00fcnen auf der Seite der tasmanischen See, wir laufen zum wei\u00df in der Sonne strahlenden Leuchtturm, wo sie sich dann mit dem pazifischen Ozean vermischt.<a rel=\"attachment wp-att-425\" href=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/2011\/02\/06\/der-weg-zum-cape-reinga\/0608-cape-reinga-img_0853-56\/\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-425\" title=\"0608 Cape Reinga  IMG_0853 (56)\" src=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0608-Cape-Reinga-IMG_0853-56-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0608-Cape-Reinga-IMG_0853-56-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0608-Cape-Reinga-IMG_0853-56-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a> F\u00fcr die Maori, wie die Einheimischen sich nennen, ist dieser Platz ein mystischer &#8211; f\u00fcr uns auch! Vielleicht geben die Bilder einen kleinen Eindruck davon wieder.<br \/>\nViele Minuten und Fotos sp\u00e4ter verlassen wir diese Stelle, um uns einen \u00dcbernachtungsplatz zu suchen. Die Landkarte zeigt keine zwanzig Kilometer weiter, allerdings eine 10km lange Schotterstra\u00dfe inbegriffen, einen kleinen Ort namens Te Pape, der sich an einer Bucht entlang zieht. Wir sind m\u00fcde, aber nachdem ich schon den Nachmittag gefahren bin, ist\u00a0 Paul daf\u00fcr, diese kleine Strapaze noch auf sich zu nehmen und dort raus zu fahren. Tja, manchmal trifft man Fehlentscheidungen. \u00dcberall Schilder, campen und \u00fcbernachten verboten, es wohnen nur Maori hier drau\u00dfen, die H\u00e4user entsprechend runtergekommen, die Menschen auch nicht sehr freundlich, nein, wir f\u00fchlen uns nicht willkommen und &#8211; ja, wir fahren die Schotterstra\u00dfe wieder zur\u00fcck und landen letztendlich doch noch auf einem Campingplatz, wir sind im Maori-Gebiet und somit ist dieser Platz auch von Maori gef\u00fchrt und stellen fest, auch sie sind nicht besonders erfreut, noch G\u00e4ste zu bekommen, aber da bleiben wir jetzt. <a rel=\"attachment wp-att-426\" href=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/2011\/02\/06\/der-weg-zum-cape-reinga\/0613b-maori-img_0853-67\/\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-426\" title=\"0613b Maori  IMG_0853 (67)\" src=\"https:\/\/lumulu.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/0613b-Maori-IMG_0853-67-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Kochen m\u00fcssen wir auch noch eine Kleinigkeit und so schlafen wir dann gut und lange.<br \/>\nWir haben immer wieder festgestellt, dass es meistens die Maori sind, die etwas m\u00fcrrisch und unfreundlich gegen\u00fcber Touristen sind. Nicht alle! Nein, es gab viele Ausnahmen, aber dennoch ist es uns aufgefallen. Ansonsten haben wir bis jetzt nur Freundlichkeit und Interesse und Hilfsbereitschaft erlebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterwegs fallen uns als erstes und fremdartigstes des Landes die W\u00e4lder auf. Ein herrlicher Urwald, eine Mischung aus vielerlei Baumarten mit Palmen und vor allem exotischen hochst\u00e4mmigen Farnen, an denen wir uns nicht satt sehen k\u00f6nnen. 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