Aloha vom Honolulu-Airport

Ja, wir sitzen gerade am Honolulu Airport auf unserer Heimreise und beginnen, die letzten fünf Tage auf Big Island in Wort und Bild zu fassen.

Genau vor fünf Tagen sind wir von hier aus nach Big Island (eigentlich nennt sich diese größte Insel Hawaii, wird aber Big Island genannt) geflogen und bei herrlichem Wetter in unserem Hotel angekommen. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl, der Blick vom Balkon unseres großzügigen Hotelzimmers spricht Bände.

Auch die Anlage an sich ist wunderschön und wir geniessen sie in den Minuten, die wir hier verbringen :-)

Der Clou war dann aber unser kurzes Essen auf der Lunch-Terrasse, die auf Stelzen über der Meeresbucht gebaut ist: wir plaudern miteinander und so nebenbei schauen wir immer mal wieder zum Riff – und was schwimmt da an uns vorbei? Eine grüne Meeresschildkröte. Na, uns wird aber auch wirklich alles geboten. Gleich machen wir uns auf den Weg, um ein paar schöne Schnappschüsse zu machen und stellen fest, dass es hier ganz viele gibt.

Nachdem wir den nächsten Tag in der Umgebung verbracht und uns für die nächsten Tage ein Auto gemietet haben und die restlichen Reiseberichte fertig gestellt haben, hat uns am Abend der Tsunami überrascht, den wir euch ja bereits geschildert haben. Wie wir inzwischen erfahren haben war die Gegend um Kailua-Kona, wo wir uns natürlich direkt befanden, am meisten betroffen. Wir waren gestern zum Shoppen und Fotografieren des Startpunktes vom Ironman-Triathlon dort und haben mit eigenen Augen gesehen, was die Welle angerichtet hat.

Und im nächsten Bericht wenden wir uns wieder den Schönheiten und Highlights dieser Insel zu – und haben tolle Bilder von einem.. Nein wir wollen noch nichts verraten!

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Das volle Programm – wir lassen nichts aus!

Also über unsere spannenden, überraschenden und dramatischen Reiseberichte könnt ihr euch wahrlich nicht beklagen, oder? Wie Alexander geschrieben hat: wir sind genauso überrascht wie ihr und stellen uns täglich auf neue Situationen ein.

Als wir gestern Abend entschieden, einfach nur gemütlich zu machen, weil wir die nächsten Tage ein Auto gemietet haben und diese Tage wieder vollgepackt sind, haben wir uns eine Kleinigkeit zu essen im Hotel geholt und uns gemütlich aufs Bett gelegt und mal den Fernseher eingeschaltet.  Das war keine Stunde nach dem verheerenden Erdbeben in Japan. Erst konnten wir gar nicht glauben, dass es sich um aktuelle Bilder und Berichte handelt. Schon kurze Zeit später wurden  die Tsunamiwarnungen, unter anderem auch für Hawaii, ausgesprochen. Wir schauten uns an: nee, oder? Jetzt ist es aber auch genug! Wir surften gleich noch im Internet auf der Seite des ‘Pacific Tsunami Warning Center’ und stellten fest: es besteht die Gefahr, aber vor 2 Uhr nachts kann die Welle nicht da sein. Noch während wir überlegten, was wir tun sollen ertönten schon die schrillen Alarmsirenen im Ort und fast gleichzeitig kam eine Durchsage in den Hotellautsprechern, dass das Hotel evakuiert wird und alle Gäste sich nur mit den wichtigsten Dingen, ohne Gepäck, in der Hotellobby einfinden sollen. Dort wurde informiert, dass alle auf das sehr hoch gelegene Gelände des örtlichen Shoppingcenters in ca. einer Meile Entfernung versammelt werden. Da wir, wie wenige andere Gäste, kein Auto hatten, sollte für uns ein Bus kommen. Wir entschieden nach kurzer Wartezeit zu Fuß zu gehen  (als einzige!! – Amerika!). Unterwegs hielten mehrere Fahrzeuge an und die Leute fragten, ob sie uns mitnehmen sollen und wunderten sich wohl über die zwei Hand in Hand dahinspazierenden Touristen, die mit ihren Rucksäcken und zwei Handtüchern aus dem Hotel bewaffnet die Straße hinaufliefen. Durch unsere Nachrichteninformation wussten wir, dass wir keine Panik aufkommen lassen mussten.
Oben angekommen sind wir erstmal ein wenig herumspaziert, schließlich haben wir ja mit so was keine Erfahrung und es war ziemlich spannend. Auch waren wir einfach froh, dass es uns nicht so schlimm erwischt hat, wie die armen Japaner.
Viele Leute hatten Kissen und Decken mitgenommen, schon evakuierungserprobt, und legten sich irgendwohin zum Schlafen. Als welche mit ihren Booten auf dem Anhänger kamen, wurde es uns doch mulmig – ob die Welle hier hochkommt? Nein, das war nur unser Scherz dieser fast unwirklichen Nacht.

Wir suchten uns nach einiger Zeit des interessierten Schauens, Staunens und – natürlich – Fotografierens, auch ein Plätzchen, breiteten die Handtücher aus, die ich noch in der Lobby ergatterte, damit wir was zum Drauflegen haben und Paul fischte noch eine Notplane aus seinem Rucksack und so konnten wir uns sogar zudecken. An Schlafen war natürlich nicht zu denken, wir teilten den Platz mit ca. 1000 Menschen (viele in ihren Autos, aber sehr viele auf dem Boden im Freien), jede halbe Stunde gingen die Sirenen los, es kamen immer mehr Menschen und Autos und wenn man auf die Toilette musste, so war die Wartezeit sehr lang. Trotzdem hat alles gut funktioniert  und, wie wohl immer in solchen Situationen, ist jeder für den anderen da und ist freundlich zueinander.
Nachdem am Morgen immer noch keine Entwarnung kam, wir aber eigentlich um 11.00h in der Lobby von unserem Autovermieter abgeholt werden sollten, haben wir einfach angerufen und gefragt, ob er uns nicht direkt am Shoppingcenter holen kann. Das hat auch gut geklappt und so sind wir schon um 10.00h, just in dem Moment, als die Straßen wieder geöffnet wurden, mit ihm in die Stadt gefahren und haben unser Auto bekommen.

Übrigens kam die Welle um 03.07h Ortszeit und hat ein paar Schäden in einem Hotel, ein paar Straßen und ein paar Holzhäusern angerichtet. Aufräumarbeiten sind außenrum erforderlich, was das Wasser eben so verteilt. Alle, die Touristen und die Einheimischen, können froh sein, so davongekommen zu sein.

Bei dieser Vorgeschichte entschlossen wir uns, heute auf den höchsten Berg Big Islands zu fahren, den Mauna Kea, damit uns keine Welle erwischt  :-) – aber davon mehr im nächsten Bericht.
Jetzt erholen wir uns erstmal ein paar Minuten, bevor morgen der nächste und (hoffentlich?) letzte Höhepunkt ansteht. Na, ihr werdet ja sehen.
Wir sagen euch vielen Dank für die lieben Kommentare, Alex danke fürs Berichten und Kümmern und wir freuen uns schon, euch alle zu Hause wiederzusehen. Seid ihr  bei unserer Begabung, den Katastrophen hinterher zu reisen, nun eigentlich noch sicher, dass ihr euch auch freut, wenn wir zurück nach Deutschland kommen ?!?!

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Erdbeben und Tsunami unbeschadet überstanden!

Liebe Leser des Blogs,

Barbara und Paul haben sich gerade telefonisch gemeldet und sie verweilen noch auf einem Parkplatz vor einem Shopping-Center, da ihr Hotel noch weiterhin evakuiert bleibt. So wie es aussieht, ist alles überstanden und dann können die beiden vielleicht auch bald die letzten Tage ihres Urlaubs genießen.

Viele Grüße aus dem fernen Deutschland
Alexander

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Tsunami auf Hawaii: Keine großen Wellen, kein großer Schaden.

Die Wellen sind doch bisher nur 50 bis 90 cm hoch und beim Verfolgen eines Live-Senders aus Hawaii merke ich deutlich, dass alle sehr erleichtert sind. Man scheint noch keine Entwarnung zu geben, aber man ist froh, dass die Wirklichkeit deutlich besser ausgefallen ist, als befürchtet.

Wenn ich hier News von Barbara und Paul erfahren, dann lasse ich es Euch wissen. Sicherlich sitzen die beiden gemütlich im Evakuierungs-Shopping-Center und sind genauso erstaunt wie wir, was sie alles auf ihrer Reise erleben…

Drücken wir nun die Daumen, dass es keine stärkeren Wellen auf Hawaii geben wird und sind wir in Gedanken nicht nur bei Barbara und Paul, sondern auch bei allen Japanern.

Bis bald
Alexander

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Erste Wellen auf Hawaii: Keine Berichte über Schäden.

“Die ersten Tsunami-Wellen vom japanischen Erdbeben haben Kauai erreicht, aber es gibt bisher [...] keine Berichte von Schäden.”, meldet soeben der Star Advertiser (Tageszeitung aus Honolulu, 14:38 Uhr in Deutschland). Die Höhe der Wellen auf Hawaii wurde auf 2 Meter vorausgesagt, aber es gibt noch keine aktuellen Schätzungen.

Barbara und Paul befinden sich auf Big Island noch weiter östlich.

Auch die Nachrichtenagentur Reuters bestätigt zum gleichen Zeitpunkt, dass in lokalen Fernsehsendern von den ersten Zeichen des Tsunamis auf Hawaii berichtet wird.

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Starkes Erdeben oder brodelnder Vulkan: Nein, heute ein Tsunami aus Japan!

Es ist wirklich unglaublich. Das Erdbeben in Neuseeland haben die beiden wunderbar umwunden. Nun war nur noch fraglich, ob sie den Vulkan besichtigen können oder nicht. Aber nein, da war doch noch etwas?

Ja, heute gab es ein Erdbeben der Stärke 8,9 in Japan und eine 10m hohe Tsunami-Welle überraschte die Küste. Und diese Welle soll auch andere Pazifikküsten erreichen. Zumindest wurde überall eine Warnung ausgesprochen. Auch auf Hawaii bei Barbara und Paul.

22:00 Uhr Ortszeit (09.00 Uhr in Deutschland) soll laut Newsberichten auf Hawaii der Alarm begonnen haben. Die ersten Wellen sollten die Inselkette Hawaii gegen 2.55 Uhr (13:55 Uhr bei uns) Ortszeit treffen. Hawaii liegt etwa 4000 Meilen östlich des Epizentrums des Bebens. Barbara und Paul wurden bereits evakuiert und sind absolut sicher untergebracht. Es braucht sich also niemand Sorgen zu machen!

Wir dachten erst, dass die Himalaya-Tour die größte Herausforderung für unsere beiden Reisenden darstellen würde, aber diese Weltreise toppt alles!

Liebe Grüße und wieder ein paar Schutzengel an Euch, Barbara und Paul,
Euer Alexander

P.S. Ich schreibe diesen Artikel nicht, um Euch Sorgen zu bereiten, sondern um Euch zu sagen, dass es den beiden gut geht, da mich bereits wieder einige Mails erreicht haben und der erste Gästebucheintrag zum Thema geschrieben würde.

P.P.S. Euch, Barbara und Paul, bitte ich, wie im letzten Artikel Sand in den Schuhen von Hawaii schon von Euch geschrieben, unseren alten Spruch TAUCHEN!!! anzuwenden, wenn die Tsunami-Welle auf Euch zukommt. :)
Und vielleicht wird der Vulkan ja durch die Welle gelöscht und Ihr könnt ihn doch noch besichtigen…
Aber jetzt erstmal genug Scherze und wir hoffen auf Rückmeldung von Euch!

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Wir haben Sand in den Schuhen von Hawaii

Hawaii ist ein Paradies. An diesen irgendwo gelesenen Satz müssen wir denken, als wir nach ca. achteinhalb Stunden ab Auckland in Honolulu landen.
Erstmal ein paar interessante Fakten, bevor unser Schwärmen beginnt: die hawaiianischen Inseln, die abgelegenste und längste Inselkette der Welt, beherbergt zwölf von dreizehn Klimazonen der Welt. Überraschend – bei durchschnittlich 19-22 Sonnentagen pro Monat und 23-28°C Durchschnittstemperaturen. Wenn es dunkel wird oder regnet sinkt die Temperatur nur minimal. Für unser europäisches Empfinden ist das einfach nur herrlich, denn, wenn Du Sonnenhut und Regenschirm dabei hast, musst Du Dir keinerlei Gedanken mehr ums Wetter machen. An dieser Stelle muss ich Paul noch Abbitte leisten: in Neuseeland habe ich mich über ihn lustig gemacht, weil er einen Knirps in diesen Urlaub mitgenommen hat. Hier in Hawaii ist das ideal, weil er einfach im Rucksack immer griffbereit ist!
Nachdem wir die Zeitzone überflogen hatten und Freitag, den 04. März doppelt erlebten (stell Dir vor, es ist Freitag Vormittag, der 05. März, und Du fliegst den ganzen Tag und kommst abends, Freitag, den 04. März, an!??! So ging es uns – und das bei unserer eh schon vorhandenen zeitlichen Verwirrtheit ;-)
Es war leider schon dunkel und regnete ziemlich stark, sodass wir auf der Fahrt ins Hotel noch nicht viel sahen. Aber es ist warm und die Atmosphäre der Stadt hat uns trotz Müdigkeit ganz schnell gepackt. Am nächsten Morgen machen wir uns gleich auf Erkundungstour: wir überlegen, schauen uns an – na, klar! Als erstes an einen der wohl berühmtesten Strände der Welt, den Waikiki-Beach. Wir brauchen nur zehn Minuten, der Weg führt uns durch die belebte Innenstadt Waikikis, an den vielen riesigen Hotels vorbei, Restaurants, Take aways, Souveniershops und Edeldesigner-Läden. Das tollste aber sind die Menschen! Alle Rassen, alle Typen, jeder wie er will. Die einen sind beim Shoppen, elegant oder freizeitmässig, die anderen gehen in Badeklamotten und dem Surfbrett unterm Arm (oder auf dem Kopf) durch die Einkaufszeile, viele auch nur mit Badehandtuch und Sonnenstühlen ‘bewaffnet’ – ein buntes Gemisch zwischen den Häusern. Und dann stehen da überall diese unwahrscheinlich hohen, schlanken Palmen, um die herum sogar Hotels gebaut wurden und sie geben dann diesen besonderen Schuss Südsee-Empfinden hinein. Schon eröffnet sich uns der Waikiki-Beach und wir sind gefangen von seiner Ausstrahlung mit den vielen, sich in die Bucht einfügenden Hotels und dem die Bucht beschließenden Vulkan-Felsen.

Trotz immer wiederkehrendem Nieselregen verbringen wir den ganzen Tag einfach so mit bummeln und schauen und orientieren (es ist ja trotzdem warm!) – und kommen mehr zufällig am Abend, als die Sonne ganz unverhofft doch noch zwischen den Wolken hervorkommt, auf der Suche nach einem Lokal, bei Sonnenuntergang zurück.

Nicht einfach bei einem Sonnenuntergang. Bei DEM  SONNENUNTERGANG!! Nein, ihr könnt euch das nicht vorstellen, was das für ein Sonnenuntergang war! Und Paul hat ihn auch perfekt erwischt, wie ihr an den folgenden Fotos sehen könnt.

Wir sind noch ein wenig in dem warmen Licht an der Bucht entlang gebummelt und haben dann ein nettes Lokal erwischt, in dem wir auch draußen noch einen Platz ergattern konnten – und es gab doch Bier auf Hawaii (meist bilden sich Schlangen von Menschen vor den schönen Lokalen, die Tische im Freien haben).

Am nächsten Tag nehmen wir den Bus nach Downtown Honolulu (klingt das nicht fast so schön wie Lumulu? :-) ) und schauen uns die historischen Gebäude an und die moderne Hochhauscity mit ihren klassisch schönen Spiegelfassaden.

Auch Chinatown besichtigen wir noch.

Für einen Tag haben wir uns ein Auto gemietet und freuten uns, mal wieder so ganz unabhängig entscheiden zu können, wohin wir wollen. Wir entscheiden uns, Pearl Harbour kurz zu besichtigen, aber nur den Hafen und ein U-Boot, alle anderen Programme hätten uns zwar auch interessiert, nur hätten wir dann den ganzen Tag dafür gebraucht – aber der war uns zu kostbar.

Denn natürlich muss die Inselumrundung geschafft werden, aber in die Wellen hüpfen wollten wir auch kurz zwischendurch. Vorher besichtigten wir noch die berühmte Ananasplantage und Fabrikation DOLE. Es ist wie im Schlaraffenland. Zu Hause gibt’s die Ananas entweder aus der Dose oder zumindest aus dem Supermarkt. Hier liegen sie Dir zu Füßen und wir kommen nicht daran vorbei eine große Waffel, gefüllt mit Ananas und dekoriert mit einem ‘gefühlten’ halben Pfund Ananaseis zu essen! Hmmm! (Das zum Thema Übergewicht…)

Schon geht’s weiter an den Surfer-Strand: den Strand mit den höchsten Wellen der Welt (die natürlich – leider für uns – nur bei schlechterem Wetter mit Sturm erreicht werden). Trotz Sonnenscheins sind sie zum Teil schon mehr als beachtliche zwei Meter hoch. Paul stürzt sich sogleich mutig in die Fluten, wobei ich ihn erstmal fotografiere. Dann packt es mich aber doch noch und wir gehen noch mal gemeinsam hinein und fühlen uns in “alte Atlantikzeiten” zurückversetzt, in denen wir so gerne durch die riesigen Wellen tauchten (Alex, weißt Du noch? Kommando: tauchen!!) oder auf dem Wellenreiter lagen und auf die richtige Welle warteten.

Ja, und dann entstand an diesem legendären Strand endlich das langersehnte Foto von Paul im Baströckchen beim Hulatanz und ich will es euch nicht länger vorenthalten, die Übungsvorlage liefern wir gleich mit:

Nachdem wir den Surfern noch etwas zugeschaut hatten fuhren wir zwar etwas nass, aber glücklich und zufrieden weiter. Da wir Hunger hatten nahmen wir, was uns das Land so rechts und links des Weges bot. Ein Stand mit Ananas, frischen Kokosnüssen und kleinen tropischen Bananen ließ uns stoppen. Der Plantagenbesitzer köpfte eine frisch vom Baum geerntete Kokosnuss, ließ uns die Milch mit einem Röhrchen trinken und schlug dann die Nuss freihändig mit einer Machete auf, um uns das Fruchtfleisch mitzugeben. Dazu empfahl er uns noch die kleinen Bananen zu essen, was wirklich toll erfrischte. Ein paar Minuten weiter gab es Prawns (Garnelen) direkt beim Züchter in Butter und Knoblauch zubereitet – na, wer kann da schon widerstehen – zusammen mit der tollen Landschaft war es wiederum ein gelungener Tag.
Am nächsten Tag hatten wir einen Besuch im polynesischen Kulturzentrum am anderen Ende der Insel gebucht, wohin wir von einem Shuttlebus gebracht wurden. Man findet dort von jeder Insel Polynesiens ein kleines Dorf mit seinen Besonderheiten im Hausbau, Kunstwerk und Musik und Tanz. Eine wunderschöne Anlage inmitten der typischen Vegetation Hawaiis. Und unsere einsame Insel haben wir auch noch gefunden…

Am Abend wird das ganze mit der Show “The Breath of Life” mit Mitwirkenden aus allen Inselgruppen, wie Tahiti, Tonga, Samoa, Fiji, Aotearoa (Neuseeland) und Hawaii beendet. Ja, und damit waren auch schon die Tage auf Oahu, der kleinen Insel mit der großen Stadt Honolulu und dem herrlichen Waikiki-Beach viel zu schnell vorbei. Aber nun wartet ja die zweite hawaiianische Insel, Big Island, noch auf uns (wo gerade der aktive Vulkan noch etwas aktiver ist…)!

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ALOHA!

Hallo aus Hawaii!!!

Unglaublich, wir sind in der Südsee angekommen: Wärme, Sonne, Regen, Palmen, Strand, Exotik, Surfer (und was für Kerle!!), Frauen (Partygirls und hawaiianische Schönheiten) und WIR!

Wir sitzen gerade am Honolulu Airport und warten auf unseren Flug nach Kona auf Big Island. Wir hatten fünf wunderschöne Tage in Waikiki, sind begeistert und werden versuchen noch heute diese Begeisterung in Wort und Bild zu fassen. Ihr könnt gespannt sein! Es gibt da noch Etwas, worauf alle schon warten…

Mahalo! Barbara & Paul

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THE WHALE – and the final Newzealand

Das Ende unserer Neuseelandreise ist nah – wir haben gerade das Gröbste gepackt (…“haben wir nur diese zwei Koffer für all das Gepäck??”…), Paul sortiert gerade die zwanzig Kilo Prospekte aus, denn wir haben eh Übergewicht (also wir zwar auch, aber ich meine unsere Koffer!), nun wird der letzte Bericht formuliert und die Bilder vorbereitet.
Vielleicht gibt es am Flughafen eine Möglichkeit, alles noch in unseren Blog einzustellen, sonst versuchen wir es eben auf Hawaii. Wir sind gespannt, ob wir dort auch so gute Internet-Verbindungen vorfinden. Morgen Früh starten wir dann nach Christchurch und kommen gegen Mittag dort an, um das Wohnmobil abzugeben und verbringen noch ein paar Stunden im Hotel. Abflug ist Samstag, der 05.03.2011, um 6.55h in Christchurch nach Auckland, von dort geht es 10.30h weiter nach Honolulu.

Aber natürlich haben wir vorher noch etwas zu berichten!
Auf der Rückfahrt hatten wir noch das Glück, Schaf-Farmer bei der Arbeit zu beobachten und ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Wie so häufig in dieser  Zeit, dreht sich auch hier das Thema um das Erdbeben, so berichteten sie, dass von ihrem kleinen Berg auf der Weide erschreckend viele Felsbrocken abgerissen und herabgefallen sind. Tiere wurden Gott sei Dank nicht verletzt.
Aber ich muss auch unbedingt noch etwas Interessantes über die Banks-Halbinsel anfügen. Nämlich, dass diese Halbinsel über Jahrmillionen in mehreren vulkanischen Laven aus mehreren Schloten an die Oberfläche drang. In unserem Reiseführer steht so treffend: ‘Bis auf gelegentliche Erdbeben, unter denen die Halbinsel und auch Christchurch leiden, ist der Vulkanismus zum Erliegen gekommen‘. Dem ist in diesen Tagen nichts hinzuzufügen außer, dass auch wir jede Nacht noch die Nachbeben gespürt haben und beim ersten Mal ganz schön erschrocken sind, als sich das Wohnmobil plötzlich in eigenartigem Rhythmus schüttelte .
Die kleine Stadt Akaroa, in der wir gewohnt und von der wir schon erzählt hatten, ist von auffallend französischem Flair. Von der französischen Flagge angefangen über französische Restaurants, sogar Baguette gibt es hier – jetzt wissen wir warum: Denn hier sind 1840 Franzosen (und ein paar Deutsche Familien) als erste Siedler Neuseelands angekommen. Gerade sechs Tage zuvor allerdings hatte das United Kingdom den Vertrag mit den Maori abgeschlossen, somit kamen die Franzosen etwas zu spät und verzichteten einige Jahre später auf ihre Ansprüche. Also wäre Neuseeland fast französisch geworden!
Dann kam der aufregende Teil des Tages – die Fahrt durch Christchurch. Wir entschlossen uns, die nächsten zwei Tage noch in den Norden nach Kaikoura zu fahren, um, als ‘Ersatz für die eingeplanten Tage Christchurch’, vielleicht unseren weiteren kleinen Traum (den neben den Delphinen und den Pinguinen) zu erfüllen: einen Wal in freier Natur zu sehen!
Die Fahrt durch Christchurch war beeindruckend, erst jetzt konnten wir  annähernd ermessen, wie das Erdbeben hier wohl gewütet hat. obwohl die Innenstadt noch komplett von Militär abgeriegelt und nur für Hilfskräfte zugelassen ist.
Wir fahren wie durch eine Geisterstadt und sehen schon Kilometer davor die Schäden an den Straßen, Risse, Löcher und Wölbungen, vieles schon wieder ‘geflickt’. Die Menschen, denen nichts passiert ist und deren Geschäfte in Ordnung sind haben geöffnet genau so wie die Supermärkte, auch die ganz nahe der Absperrungen. Wir fahren nur durch, um noch kurz am Flughafen vorbeizufahren, ob sich am Flugplan etwas geändert hat. Hier ein paar Fotos von Christchurch:

Wie auch immer, wenn wir die zwei Tage nichts mehr unternommen hätten, wäre den Menschen damit auch nicht geholfen. So fahren wir weiter nach Kaikoura,  weil dies wohl der beste Ort auf Neuseeland, um Wale zu beobachten. Das liegt an der geologischen Beschaffenheit der Bucht, die nur wenige Meter weg vom Strand 1000m tief abfällt und damit den Walen die besten Bedingungen bietet. Sie mögen etwas wärmeres Wasser und sie finden hier genügend zu Fressen. Wir waren schon an mehreren Stellen in der Welt, wo “Whale-Watching” angeboten wurde, immer hörten wir, dass es selten ist, wirklich einen zu sehen und so war uns  bislang einfach das Geld zu schade. Hier aber wollten wir es wissen. Wir buchten gleich bei Ankunft am Abend für den nächsten Morgen, 7.45h (natürlich war es der spätmöglichste Termin – dies nur für alle, die wissen, dass wir normalerweise um diese Uhrzeit  noch gar nichts beobachten wollen…). Ja, was sollen wir sagen! Super! Toll! Es war einfach genial. Vor Abfahrt in sehr modernen Booten, Katamaranen, wurde noch auf bewegte See und erhöhte Gefahr für Seekrankheit hingewiesen, aber das konnte uns bei strahlend blauem Himmel nicht davon abhalten.
Der Kapitän fährt nun in das entsprechende Gebiet, solange müssen alle unter Deck bleiben, dort gibt es für jeden einen Sitz und man kann alles aus den Fenstern heraus beobachten. Wenn dann irgendwo ein Wal geortet wird, düst er mit einer Riesengeschwindigkeit dorthin, denn ein Wal bleibt nur ca. 5 Minuten an der Oberfläche und taucht dann wieder für mindestens eine Dreiviertelstunde in die Tiefe – so jedenfalls wurde es uns erklärt.

Wir kamen uns vor, wie bei der Wal-Jagd! Plötzlich jault der Motor auf und  der Kapitän rast los, die Wellen spritzen meterhoch übers Boot und dann dreht er wieder ab und dann düst er wieder woanders hin und dann, ja dann plötzlich drosselt er den Motor und wir dürfen an Deck (bei recht hohem Wellengang) – unser erster Wal schwimmt gemächlich an der Oberfläche, prustet ein paar Mal Wasser aus seinem Luftloch und nach ein paar Minuten verabschiedet er sich mit dem berühmten Bild der langsam untertauchenden Schwanzflosse. Majestätisch! Schon müssen wir alle wieder auf unsere Plätze unter Deck (jedes Mal wurde abgezählt, ob auch keiner verlorenging…), denn nun ist der Wellengang so hoch, dass er in ein anderes Gebiet weiterfährt. Und wieder startet der Kapitän plötzlich durch und drosselt wiederum den Motor, wir dürfen alle wieder an Deck und – unser zweiter Wal schwimmt vor uns her! Juchhu! Auch wenn man nur den Rücken der Wale sieht – glaubt uns: es ist ein wunderschöner Anblick!Einen dritten verpassen wir knapp, aber nun kommt noch ein anderes Vergnügen. Da uns der Kapitän keinen Wal mehr bieten kann, fährt er zu einer Delphin-Kolonie – und hier sind hunderte von Delphinen! Sie schwimmen um unser Boot herum, springen vor lauter Begeisterung durch die Luft, machen Saltos, als ob sie für uns eine Show aufführen. Wir wissen gar nicht, wohin wir zuerst schauen sollen! Wir stehen bestimmt eine halbe Stunde an Deck und schauen den Spielchen zu und, ja natürlich, Paul macht mindestens von jedem Delphin ein Foto! Garantiert! :-)

Das war zum Abschluss unserer Neuseeland-Reise noch mal ein richtiges Highlight und wir können völlig zufrieden mit allem Erlebten unsere Koffer packen und uns auf neue Ufer freuen – Hawaii! Wir kommen!!

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…und eine Riesenüberraschung…

Immerzu hatten wir im Kopf, dass wir Donnerstag abfliegen. Donnerstag und den 05. März. Da wir nun erst Montag, den 28. Februar haben und unser geplanter Aufenthalt die letzten Tage in Christchurch wegen des Erdbebens nicht stattfinden kann haben wir uns entschlossen, an die Spitze der Halbinsel vor Christchurch zu fahren und dort auch noch den nächsten Tag zu verbringen, die Berichte fertig zu schreiben und zu packen und dann zurück und das Wohnmobil am Mittwoch abgeben und am Donnerstag fliegen…
Ja, wir fahren bis nach Akaroa, ja, wir finden dort auch einen tollen Campingplatz. Er liegt auf einem Hügel mit Blick auf eine kleine Bucht, an der sich der Ort entlang zieht (den wir uns bei einem gemütlichen Bummel anschauen wollen) und viele kleine Boote im Wasser schaukeln und, ja, wir finden unsere Idee genial, hier noch zu bleiben – nur, die Überraschung ist, wir haben uns völlig in der Zeit vertan! Denn wir fliegen nicht am Donnerstag, sondern erst am Samstag. Denn erst Samstag ist der 05. März. Plötzlich haben wir zwei Tage mehr und wissen gar nicht so recht, was wir jetzt machen sollen. Einfach hier abwarten wollen wir ja nun auch nicht. So überlegen wir uns, planmäßig Mittwoch zurück nach Christchurch zu fahren, uns die Stadt, soweit möglich, anzuschauen und dann unsre zwei “Bonus-Tage” :-) die Küste Richtung Norden zu fahren, um dann am Freitag direkt zurückzukommen und das Wohnmobil abzugeben und dann zum Hotel zu fahren. Beides liegt nämlich ganz in der Nähe des Flughafens, der ziemlich außerhalb der Stadt liegt. Mal sehen, wie wir die Tage noch verbringen, jedenfalls werden wir berichten.

Wie versprochen hier aber noch die Information zu “unseren Mädels”, Kirsten, Marlen und Kathi: Es geht ihnen gut!! Sie waren zur Zeit des Erdbebens in einem Vorort von Christchurch. ihren interessanten Blog-Artikel wollen wir euch nicht vorenthalten: www.cadyinnewzealand.blogspot.com

Dann vorerst mal liebe Grüße von euren Globetrottern, die die kommenden Termine wieder im Kopf geordnet haben! :-)

Eure Barbara & Paul, die euch noch ein Bonus-Bild anhängen mit unseren Freunden, den Möwen, die sich für uns wohl gar nicht interessierten:

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