Picos de Europa – Teil I: „Die Bergseen“

Liebe Blogfreunde,

inzwischen sind wir im traumhaft schönen Nationalpark „Picos de Europa“ angekommen, in dem es noch Wildlachse, Wölfe und Bären gibt. Und wie gerufen hören wir, genau jetzt, am späten Nachmittag, während ich das hier mit Blick auf einen dichten Wald schreibe, ein paar Wölfe heulen …

Auf unserer Wunschliste stehen drei verschiedene Ausgangspunkte für drei komplett verschiedene Wanderungen. Beginnen wollen wir im asturischen Teil des Nationalparks, und zwar in Cangas de Onis. Hier möchten wir die beiden Bergseen Lago El Enol und Lago La Ercina umwandern. Der nächste Stopp ist in Arenas Cabrales, wo wir eine Wanderung durch eine als spektakulär bezeichnete Schlucht machen werden und der dritte Stopp ist in Fuente Dé, da fährt eine Seilbahn auf einen Pico (Berg) und von dort aus gibt es einen Weg zu Fuß wieder runter.

Aber zurück zum ersten Stepp Cangas. Da das Wetter noch ein wenig trübe ist, entscheiden wir, mit der Seen-Wanderung einen Tag abzuwarten und erstmal mit unserem Roller in den Ort zu fahren. Dort haben wir eine sehr nette Sidreria gefunden, in der wir ausgesprochen lecker gegessen haben. In Asturien gibt es viele Äpfel und somit wird hier sehr viel Apfelwein hergestellt – und auch getrunken. Er ist bestimmt vielen als Cidre auch aus Frankreich bekannt. Und glücklicherweise haben wir hier das typische Prozedere des asturischen „Sidra Einschenkens“ beobachtet. Die Flasche wird im Stehen über den Kopf gehalten und das Glas so tief als möglich. Dann schaut der Patron weder zur Flasche, noch zum Glas – und schenkt ein. Nur wenige Tropfen des köstlichen Nasses gehen dabei daneben. Es wird dabei maximal ein Drittel des Glases gefüllt, denn er muss sofort getrunken werden. Es heißt, so schmeckt der Sidra am besten. Gegessen haben wir die landestypische ‚Fabada‘, das ist eine Art Eintopf aus dicken weißen Bohnen, Suppenfleisch, Blutwurst und Chorizo, einer Paprikawurst. Sehr lecker! Hier ein paar Eindrücke für euch, nicht nur vom Essen:

06..CANGAS DE ONIS IMG_1250 (2) 06..Cangas de Onis, unser Mittagsessen-Restaurant ,fabada asturiana Nationalgericht IMG_1232 (9)06..Cangas de Onis, unser Mittagsessen-Restaurant ,fabada asturiana Nationalgericht IMG_1232 (6) 06..Cangas de Onis, unser Mittagsessen-Restaurant ,fabada asturiana Nationalgericht IMG_1232 (7)Nach dieser schönen, so landestypischen Mittagspause rollern wir noch ein wenig durch die Gegend. Und stellen fest, dass die Menschen hier im Gebirge noch ursprünglicher, vielleicht auch noch ärmer, als die Franzosen in den tiefsten Pyrenäen leben.
02..CSoto de Cangas IMG_1199 (1) 02..CSoto de Cangas IMG_1199 (10)07..20.07.17 Rollertour bis Puente Vidosa an der N625 IMG_1249 (9)Ein Highlight war der Besuch der, fantastisch in einem engen Felstal, in einer Höhle, gelegenen, Wallfahrtsstätte Covadonga, die offiziell als Ursprung der Reconquista und der Idee vom spanischen Staat an sich gilt. Ob Fürst Pelayo wirklich solche Pläne hatte, als er 722 hier einen kleinen maurischen Trupp schlug, mag dahingestellt bleiben. Und ob er als Gründer des Jakobsweges gilt, ebenso. Aber der Geschichte nach ist er aus Dankbarkeit den Weg nach Santiago de Compostella gelaufen. Ganz besonders beeindruckend ist die schon weithin sichtbare Kathedrale, der noch heute ein offensichtlich aktives Nonnenkloster angeschlossen ist.
05..Covadonga, Cueva IMG_1223 (6) 05..Covadonga, Cueva IMG_1223 (3)

03..Covadonga Real Colegiata de Sanfernando Wallfahrtskirche IMG_1216 (1)

03..Covadonga Real Colegiata de Sanfernando Wallfahrtskirche IMG_1216 (3) 03..Covadonga Real Colegiata de Sanfernando Wallfahrtskirche IMG_1216 (4)03..Covadonga Real Colegiata de Sanfernando Wallfahrtskirche IMG_1200Die Wanderung am nächsten Tag führt uns dann in diese herrliche Hochgebirgsgegend und wir umwandern den Lago Enol. Der Weg führt uns durch Felsen, an mittlerweile nicht mehr genutzten Minen vorbei in eine weitläufige Berglandschaft mit vielen Kühen. Ein Stück weit ist es auch Sumpflandschaft – und da wir ein wenig querfeldein gelaufen waren, mussten wir diese überwinden. Das ging bei uns nicht ohne nasse Hosen, bei mir selbst leider auch nicht ohne nasse Schuhe und Strümpfe ab. So musste ich erstmal das Wasser aus den Schuhen gießen und die Strümpfe kräftig auswringen.
08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga IMG_1257 (5) 08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga IMG_1257 (6)

08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,um den Lago La Ercina 1108 m hoch IMG_1257 (63) 08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,um den Lago La Ercina 1108 m hoch IMG_1257 (61) 08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,um den Lago La Ercina 1108 m hoch IMG_1257 (57) 08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,um den Lago La Ercina 1108 m hoch IMG_1257 (50) 08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,um den Lago La Ercina 1108 m hoch IMG_1257 (38)08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,um den Lago La Ercina 1108 m hoch IMG_1257 (35) 08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,Minas de Buferrera IMG_1257 (88) 08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga,Lago Enol 1006m hoch IMG_1257 (55)08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga IMG_1257 (36) Aber es hat sich gelohnt, denn wir entdeckten auf diesem Weg noch ein kleines Steinhaus, oben am Rande der Felsen, mit vielen Hühnern und saftig grüner Wiese. Kurzerhand stiegen wir noch hoch – und es hat sich gelohnt. Eine ältere Frau kam uns entgegen und ließ uns einen Blick in ihre „gute Stube“ werfen. Es handele sich um eine „Pastoria“ (das habe ich gleich hinterher nachgeschaut: das ist eine Schäferei). Überall liegen kleine, runde Käselaiber und so vermuten wir, dass sie hier oben den Käse herstellt. Nein, sie würde hier nicht wohnen. Aber ein Bett hat sie hier, wahrscheinlich ist sie zeitweise hier. Überall um uns rum das Geläut der Kuhglocken und Blöken der Kühe, die selbst an steilen Felsabschnitten kein Problem hatten, sich saftiges Gras zu suchen.
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08..21.07.17 Wanderung, Lagos de Covadonga IMG_1257 (66)Wiederum hatten wir einen herrlichen, erlebnisreichen Punkt ausgesucht und wollen nun mit diesen wunderbaren Eindrücken weiter nach Arenas de Cabrales, wo uns die Schlucht erwartet …

Es grüßen euch herzlich eure Weltenbummler
Barbara & Paul

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Bilbao – eine Stadt, von Autobahnen eingeschnürt

Liebe Blogfreunde,

ja, die Formulierung aus der Überschrift haben wir in unserem Reiseführer gelesen – und sofort am eigenen Leib zu spüren bekommen. Unser angepeilter Stellplatz, hoch oben über der Stadt, war nicht so einfach zu erreichen, da eine Ausfahrt der Stadtautobahnen gesperrt war. So schickte es uns rüber und nüber über den Fluß Nervión, bis wir dann endlich angekommen waren. Ein wunderbarer Blick über die Stadt entlohnte uns sofort für die wirre Fahrerei.

02..Bilbao IMG_1100 (26)Nach einer kurzen Pause machten wir uns mit dem Bus, der ganz in der Nähe ab- und direkt in die Altstadt fährt, auf zum Sightseeing. Wir haben die Stadt ja, wie gesagt, von früher her nicht mehr in so toller Erinnerung, aber sie hat sich zu unserer großen Überraschung sehr zu ihrem Vorteil verändert. Viele der ehemals dusteren Gebäude sind restauriert und in den stilvollen, mit den gewohnt schmalen Balkonen versehenen Häusern befinden sich sehr moderne und gute Geschäfte.
02..Bilbao IMG_1100 (38) 02..Bilbao IMG_1100 (43) 02..Bilbao IMG_1100 (41) 02..Bilbao IMG_1100 (39)Die geschmackvollen Bars und Restaurants erkennt man manchmal nur beiläufig, in dem Moment, wenn man einen direkten Blick hineinwerfen kann. Vieles erinnert uns an die Altstadt von Pamplona, so weit ist es ja nicht weg, aber dennoch hat eben jede Stadt ihr eigenes Flair.

02..Bilbao IMG_1100 (49) 02..Bilbao IMG_1100 (53) 02..Bilbao IMG_1100 (50)
Durch den breiten Fluß, die vielen Brücken und nicht zuletzt wunderschönen Gebäude, wie zum Beispiel der Bahnhof, hat die Stadt inzwischen etwas Extravagantes. Durch das Museum der Schönen Künste und das Guggenheim Museum hat die Stadt noch zwei Touristenmagneten, die es verdienen. Allein die Architektur des Guggenheim Museums wird als Vorreiter des 3. Jahrtausends bezeichnet, in dem die Gebäude-Architektur sich in diesem Stile weiter entwickeln wird.
02..Bilbao IMG_1100 (58) 02..Bilbao IMG_1100 (78) 02..Bilbao IMG_1100 (73) 02..Bilbao IMG_1100 (68) 02..Bilbao IMG_1100 (66) 02..Bilbao IMG_1100 (63) 02..Bilbao IMG_1100 (61) 02..Bilbao IMG_1100 (60)Nachdem wir am Abend überraschend festgestellt haben, dass wir fast 15km gelaufen waren, setzten wir uns in eines der Lokale, die noch einen freien Tisch aufwiesen – und hatten einen Total-Reinfall. Es gab offensichtlich in der Mikrowelle aufgewärmte Crêpes mit Garnelen und Muscheln, die mehr püriert als frisch daher kamen. Schrecklich. Aber auch das passiert eben mal und wird unter Erfahrung abgehakt. Trotzdem fuhren wir erfüllt von dem Erlebten mit dem Bus wieder zurück. In unserem Wohnmobil tranken wir noch ein Gläschen guten Weines und machten das schreckliche Abendessen damit vergessen.

03..Bilbao bei Nacht IMG_1106 (2)Jetzt geht’s auf in Richtung Picos de Europa, einem spanischen Nationalpark, der teils Asturien und teils Kalabrien zugeordnet wird. Dort gibt es noch Wildlachse, Wölfe und Braunbären. Wir hoffen auf schönes Wetter und sind gespannt.

Herzliche Grüße von euren Weltenbummlern
Barbara & Paul

 

02..Bilbao IMG_1100 (78) 02..Bilbao IMG_1100 (82) 03..Bilbao bei Nacht IMG_1106 (2)

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Schon wieder 3 Pässe, Pamplona und die Fiesta San Fermin

Hola liebe Blogfreunde,

es ist so schön, dass ihr bei unserer Tour dabei seid! Ich zeige euch jetzt mal, wie das aussieht, wenn ich „arbeite“.
05..15.07.17 CP in Ezcabarte-Pamplona (6)Bei Paul sieht das so aus:
06.. Paul bei der Arbeit IMG_1137 (2)Unser Leben spielt sich an manchen Tagen, bei der Überwindung größerer Entfernungen, tatsächlich komplett im Wohnmobil ab. Wir brauchen gar nicht auszusteigen. Es ist, als würdet ihr mit eurem Haus wegfahren und wieder nach Hause kommen. Morgens nach dem Frühstück spülen wir „in der Küche“ das Geschirr, dann drehen wir unsere Fahrersitze um und fahren los. Mittags suchen wir uns ein schönes Plätzchen und essen, meistens im Wohnmobil, weil es sonst vieeel zu lange dauert, bis die Stühle und der Tisch wieder aufgeräumt sind (O-Ton Paul ;-), dann setzen wir uns wieder ans Steuer und fahren bis zum Kaffee trinken und danach bis zum Abendessen. Zwischendurch halten wir an den besonders tollen Ausblicken und steigen mal kurz aus, um Luft zu holen. Meistens aber findet zu irgendeinem Zeitpunkt eine kurze Besichtigung oder ein Einkauf statt. Und wenn wir dann an einem unserer Wunschziele sind, verlassen wir unser rollendes Haus natürlich auch mal für längere Zeit. Zum Wandern, oder mit dem Roller oder aber zur Stadtbesichtigung. Aber jetzt habe ich mich richtig verplaudert. Zurück zum Thema.
Wir hatten ja jetzt die drei Pässe zu überwinden (ihr erinnert euch?) und taten das in zwar herrlicher Landschaft, leider aber bei nicht so gutem Wetter. Vielleicht wundert ihr euch ja, dass wir so viele Passstraßen fahren, aber wenn ihr Pauls Geheimnis der Routenplanung erfahrt, wird einiges klarer: er hat die Tour in weiten Teiilen aus der Motorrad-Karte des ADAC übernommen … ich muss nichts hinzufügen??

Eine Übernachtung hatten wir in Larrau – und dort auch eine nette Begegnung.
04..In Larrau Übernachtung am 13.07.17 IMG_0840 (17) 04..In Larrau Übernachtung am 13.07.17 IMG_0840 (18)Wir liefen eine Runde durch das reizvolle Örtchen, kaum ein Mensch auf der Straße und erkundeten, wo die nächste Boulangerie ist, damit wir am nächsten Morgen ein Baguette kaufen können. Weit und breit nichts zu sehen, da finden wir eine Bäuerin, die auf dem Feld vor ihrem Haus arbeitet und sprechen sie an. Sie zögert einen Moment, dann wirft sie ihren Rechen hin und sagt, dass sie mit uns kommt, um es uns zu zeigen. Ich erkläre ihr, dass wir Deutsche sind und habe mich entschuldigt, dass wir nicht so gut französisch sprechen, da strahlt sie uns an und sagt: „pour moi c’est égal, Alemagne, Francais ou autres, pur moi nous sommes tous gens!!“ (Für mich ist es egal ob Deutsche, Franzosen oder andere, für mich sind wir alle Menschen!!) Wie schön und einfach sie das gesagt hat.
Am nächsten Morgen hingen die Wolken tief und es regnete sogar ab und zu. Nur zur Erinnerung: wir befinden uns gerade auf der französischen Seite. Wir schlängelten uns zum Pass ‚Puerte de Larrau‘ (1573m) hoch, mussten durch einen Tunnel durch und … trauten unseren Augen kaum: hier war der Pass, die spanische Grenze, und … die Sonne! Strahlend blauer Himmel in Spanien, wir konnten es kaum glauben. Und noch obendrauf hatten wir das gleiche Phänomen wie am Tafelberg in Südafrika. Die Wolken rollten sich über das Gebirge und lösten sich sofort wieder auf. Es sieht aus, als käme eine unendliche Wolkenwalze über den Berg. Es gibt Naturschauspiele … unglaublich schön.
01..Zum Col du Soulor 1474 Meter IMG_0812 (2) 02..Auf dem Col dÀubisque 1709 Meter IMG_0834 (12)01...Auf dem Puerto de Larau 1573 Meter IMG_0852 (11) 02a...Unterwegs nach Pamplona IMG_0882 (3)Diese Gebirgsgegenden und –dörfchen sind sowas von reizvoll und Ruhe ausstrahlend, wir müssen es uns immer wieder gegenseitig versichern. Beschreiben können wir das gar nicht so richtig, wir versuchen es ja immer wieder mit Fotos, aber selbst das ist nur die Hälfte der Schönheit.

02...Ezca`roz IMG_0873 (1)Auch die dort fast frei laufenden Kühe, Pferde und Schafherden, die uns immer wieder begegnen, wir kommen uns vor, wie in einer anderen Welt. Gut, wir sind in einer anderen Welt.
01...Auf dem Puerto de Larau 1573 Meter IMG_0852 (4) 02..Auf dem Col dÀubisque 1709 Meter IMG_0834 (3) 02..Auf dem Col dÀubisque 1709 Meter IMG_0834 (17)Natürlich hat sich wiederum ein ‚für-unseren-Enkelsohn-Foto‘ ergeben. Josa, sind die nicht süß? Und siehst du die große Glocke um ihren Hals?
02..Auf dem Col dÀubisque 1709 Meter IMG_0834 (8)Schon bald kommen wir in der Nähe von Pamplona auf einem Campingplatz an. Die Dame an der Rezeption erzählt sofort begeistert vom Fiesta ‚San Femin‘, es sei heute der letzte Tag und es wird auf allen Straßen gefeiert! Da müsst ihr hin! Wir hatten schon davon gelesen, da findet auch ‚Encierros‘, der berühmte Lauf mit den Stieren statt. Eine 825m lange Strecke, durch Pamplonas Straßen. Dieser ist allerdings sehr früh am Morgen, sodass wir davon nichts mehr mitbekommen werden. Aber das ist vielleicht auch sicherer so.
Jedenfalls holen wir sofort den Roller aus seiner „Garage“ und schon sind wir wieder unterwegs: auf geht’s nach Pamplona! Fiesta! Fiesta!
03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (75)03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (31)Was uns begeistert ist, dass sich alle Menschen zu diesem Fest in weiß kleiden und ein rotes Halstuch, manche auch eine rote Schärpe um die Hüften tragen. Vom kleinsten Kind bis zum ältesten Familienmitglied – einfach alle! Es sieht unglaublich schön aus. Also kaufen wir uns zuallererst mal ein rotes Halstuch an einem der vielen Stände.

03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (52)So, jetzt passen wir hier besser dazu. Und dann ziehen wir los, genießen die Menschen, die Musik und die Stadt.
03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (5) 03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (10) 03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (14) 03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (15)03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (39)Nachdem der Umzug an uns vorbei gezogen war, laufen wir noch durch die Straßen und kommen in ein altes Studentenviertel. Auch hier ist einiges los. Wir finden eine kleine Kneipe und bestellen leckere „Calamares con pimientos …„ im Stehen. Der Wirt war gut drauf (kein Wunder, nach einer Woche feiern und Alkohol) und hat uns gleich noch eine Portion spanisches Nationalgericht, Kartoffeln mit Knoblauchsoße, dazu spendiert. Wir hatten echt Spaß – und die Menschen um uns herum auch!

03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (57) 03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (69)Anschließend drehten wir noch eine runde um die Kathedrale und dann hatten wir genug und rollerten wieder zurück. Es war ein tolles Erlebnis!
03...Pamplona, San Fermin Fest 14.07.17 IMG_0964 (61)Am nächsten Tag, es war nun Samstag, fuhren wir nochmals in die Stadt, um unsere „normale“ Besichtigungstour zu machen. Es war so lustig. Kein Mensch auf der Straße, fast alle Läden geschlossen, wie eine Geisterstadt. Die paar Leute, die noch unterwegs waren, waren Touristen wie wir. Erst gegen Abend kam wieder ein wenig Leben in die Stadt.

04...15.07.17 Pamplona (60) 04...15.07.17 Pamplona (59) 04...15.07.17 Pamplona (55)04...15.07.17 Pamplona (73) 04...15.07.17 Pamplona (78) 04...15.07.17 Pamplona (91) 04...15.07.17 Pamplona (96)Das war wieder viel auf einmal, gell? Aber ist das nicht toll? Wir freuen uns an jedem Tag, an jeder Stelle dieser Reise – und starten morgen nach Bilbao. Wir sind gespannt, wie uns die Stadt gefällt. Vor vielen Jahren, wahrscheinlich mindestens vor zwanzig Jahren, sind wir mal durchgefahren. Damals noch mit unserem alten Postbus, kennt den noch jemand von euch? Er ist maximal 70km/h gefahren und Alexander (unser Sohn) musste auf einem Gestell auf dem Lenkrad schlafen, aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt reisen wir ja komfortabel!
Herzliche Grüße von euren Weltenbummlern
Barbara & Paul

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